Nach Angaben des Weißen Hauses führten die Vereinigten Staaten mehrere gezielte Luftschläge gegen Stellungen der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) in Nigeria durch. Präsident Donald Trump bestätigte die Operation am Donnerstagabend und betonte, dass die Aktionen „Teil des globalen Kampfes gegen Terrorismus“ seien.
Die Angriffe sollen sich gegen mutmaßliche IS-Lager in der nördlichen Region des Landes gerichtet haben, wo in den letzten Monaten vermehrt Anschläge auf Zivilisten und Sicherheitskräfte gemeldet wurden.
Reaktionen und internationale Bedeutung
Die nigerianische Regierung zeigte sich zunächst überrascht von den plötzlichen US-Einsätzen, äußerte jedoch später Unterstützung für die militärische Zusammenarbeit. Experten weisen darauf hin, dass der Islamische Staat in Westafrika (ISWAP) in den vergangenen Jahren zunehmend an Einfluss gewonnen hat und eine wachsende Bedrohung für die regionale Stabilität darstellt.
In sozialen Netzwerken wurde der Angriff unterschiedlich kommentiert: Während einige Nutzer den entschlossenen amerikanischen Kurs gegen den Terror lobten, kritisierten andere die militärische Eskalation ohne klare Abstimmung mit der Afrikanischen Union.
Analyse: Afrikas Rolle im Kampf gegen den Terror
Laut sicherheitspolitischer Analysten signalisiert der US-Schlag in Nigeria eine Ausweitung der amerikanischen Anti-Terror-Strategie in Afrika. Bereits in den letzten Jahren intensiverte Washington seine Präsenz in der Sahelzone, insbesondere in Niger, Mali und Tschad.
Quellen
US-Armee greift IS-Stellungen in Nigeria an Trump nennt Einsatz notwendig
ödliche US-Schläge auf IS in Nigeria: Präsident Trump äußert sich