Ein Airbus der Fluggesellschaft Air France, unterwegs von Beirut (Libanon) nach Paris (Frankreich), musste am Sonntagabend (4. Januar 2026) in München notlanden. Grund war eine Notfallmeldung an Bord, die nach Angaben der Flugsicherung höchste Priorität hatte.
Nach ersten Berichten der Deutschen Flugsicherung (DFS) und mehreren Luftfahrt-Tracking-Diensten wurde der Flug AF566 gegen 20:30 Uhr nach München umgeleitet, wo die Maschine sicher landete.
Passagiere blieben unverletzt
Laut Angaben eines Air-France-Sprechers seien alle Passagiere und Crew-Mitglieder unverletzt geblieben. Die Piloten entschieden sich zur Umleitung, nachdem ein Warnsignal im Cockpit ausgelöst wurde. Techniker untersuchten das Flugzeug nach der Landung auf mögliche Defekte.
Ein Sprecher des Flughafens München erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur dpa:
„Das Flugzeug landete planmäßig im Rahmen einer Sicherheitsmaßnahme. Es gab keine Gefährdung für Passagiere oder Personal.“
Ursache des Notfalls wird untersucht
Ersten Informationen zufolge könnte eine technische Störung den Alarm ausgelöst haben. Die genaue Ursache wird derzeit von Air France und den zuständigen Behörden geprüft. Eine Rückkehr des Flugzeugs in den regulären Betrieb ist für Montagvormittag vorgesehen, sofern keine sicherheitsrelevanten Probleme bestehen.
Reaktionen und Ablauf nach der Notlandung
Die Passagiere wurden nach der Landung betreut und teils in Hotels untergebracht, da der Weiterflug nach Paris aus Sicherheitsgründen erst am Folgetag erfolgen sollte. Mehrere Fluggäste berichteten in sozialen Netzwerken von einer ruhigen und professionellen Reaktion der Besatzung während des Zwischenfalls.
Die Notfalllandung in Deutschland unterstreicht erneut die strengen europäischen Sicherheitsstandards im Luftverkehr.
Quellen
Air-France-Airbus muss in Deutschland notlanden
Air France AF565 meldet einen Notfall über Deutschland und weicht vom Kurs ab.