Mindestens 30 Menschen sind bei einem brutalen Überfall bewaffneter Banditen auf ein Dorf im nigerianischen Bundesstaat Niger ums Leben gekommen. Die Angreifer stürmten den Marktplatz, erschossten Bewohner und entführten weitere Personen. Dieser Vorfall unterstreicht die anhaltende Unsicherheit in der Region.
Ablauf des Angriffs
Bewaffnete Männer drangen samstagsabends in das Dorf Kasuwan-Daji im Kabe-Distrikt ein, feuerten wahllos auf Anwohner und setzten den lokalen Markt sowie Häuser in Brand. Sie plünderten Geschäfte um Lebensmittel und entführten Unbekannte, darunter Kinder. Lokale Quellen berichten, dass die Täter auf Motorrädern aus einem nahen Waldgebiet kamen und Bewohner zusammentrieben, bevor sie sie exekutierten.
Opfer und Folgen
Die Polizei spricht offiziell von über 30 Toten, während Anwohner und Kirchenvertreter die Zahl auf bis zu 40 oder mehr schätzen, da Leichen noch nicht geborgen werden konnten. Überlebende sind zu verängstigt, um die Opfer zu bergen, da Sicherheitskräfte fehlen. Mehrere Personen, einschließlich Kinder, wurden entführt; Rettungsoperationen laufen.
Hintergrund der Gewalt
Solche “Banditen”-Angriffe sind in Nord- und Zentralnigeria häufig und dienen Erpressung, Plünderung und Territorialkontrolle. Der Vorfall folgt auf kürzliche Massenentführungen und US-Luftschläge gegen Extremisten in der Region. Bewohner fordern dringend mehr Regierungshilfe.
Quellen
Mindestens 30 Tote bei Angriff auf nigerianisches Dorf
Bewaffnete töten bei Überfall auf Dorf über 30 Menschen und entführen weitere im Norden Nigerias