In der Nacht zum 1. Januar 2026 brach in der Bar „Le Constellation“ im Schweizer Skiort Crans-Montana ein verheerendes Feuer aus, das 40 Menschen tötete und über 100 weitere verletzte. Die Hälfte der Opfer war minderjährig, das jüngste gerade 14 Jahre alt, viele erlitten schwere Verbrennungen. Ermittler gehen davon aus, dass Wunderkerzen in Champagnerflaschen die entflammbare Schaumstoffdämmung an der Decke entzündeten.
Sicherheitsmängel und Ermittlungen
Gegen Barbetreiber Jacques und Jessica Moretti wird wegen fahrlässiger Tötung, Körperverletzung und Brandstiftung ermittelt, da Notausgänge fehlten oder verschlossen waren und nur eine enge Treppe als Fluchtweg diente. Ex-Mitarbeiter berichteten, der Notausgang sei verboten gewesen, und Videos aus früheren Nächten zeigen ähnliche riskante Praktiken mit Feuerfontänen. Die Gemeinde Crans-Montana steht ebenfalls in der Kritik, Kontrollen waren unzureichend – die Bar wurde in 10 Jahren nur dreimal geprüft.
Steakhaus-Chef Block spricht über Prozess
Eugen Block, Gründer der Block-House-Kette, äußerte sich auf dem Neujahrsempfang 2026 in Hamburg zum Prozess gegen Tochter Christina wegen Kindesentführung. „Ich hoffe sehr, dass die Justiz uns hilft, damit die Kinder zur Mama kommen“, sagte der 85-Jährige vor 100 Gästen und nannte Ex-Mann Stephan Hensel den „Alleinschuldigen“. Christina Block soll Silvester 2023/24 die Kinder aus Dänemark holen lassen; der Prozess läuft weiter.
War’s das mit der FDP? Die Lage am Morgen
Die FDP kämpft mit Umfragewerten unter 3-5 Prozent und einem „Existenzproblem“ nach dem Bundestags-Aus. Beim Dreikönigstreffen in Stuttgart will die Partei umpositionieren, doch Experten zweifeln an einem Comeback ohne neuen Markenkern. Landeswahlen in Baden-Württemberg und anderswo werden entscheidend.
Quellen
Über das Silvester-Inferno werden immer mehr erschütternde Details bekannt
Trauerfeier findet am Freitag in Martigny VS statt