14.01.2026
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Trump lädt Machado zu Gesprächen ins Weiße Haus ein

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US-Präsident Donald Trump wird am Donnerstag, den 15. Januar 2026, venezolanische Oppositionsführerin María Corina Machado im Weißen Haus empfangen. Dieses Treffen erfolgt knapp zwei Wochen nach der US-Militäroperation, die zur Festnahme des ehemaligen venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro führte. Es markiert den ersten direkten Dialog zwischen Trump und Machado seit ihrem Nobelpreis für den Frieden 2025.​

Hintergrund der Einladung

Das Treffen wurde von der Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, bestätigt und folgt auf Trumps anfängliche Skepsis gegenüber Machados Führungsqualitäten. Trump hatte zuvor erklärt, Machado fehle es an breiter Unterstützung im Land, und priorisierte Gespräche mit der interimspräsidentin Delcy Rodríguez, Maduros ehemaliger Vizepräsidentin. Dennoch äußerte er sich positiv zur geplanten Begegnung: „Es ist wunderbar, dass sie kommen möchte.“​

Machado, die seit dem umstrittenen Präsidentschaftswahlkampf 2024 als Symbol des Widerstands gilt, hat angeboten, ihren Nobelpreis mit Trump zu teilen – eine Geste, die der Präsident als „große Ehre“ bezeichnete. Experten sehen im Besuch eine Chance für die Opposition, wieder in den Vordergrund zu rücken, nach Monaten der Marginalisierung.​

Venezuelas aktuelle Lage

Nach Maduros Festnahme und Auslieferung in die USA zur Anklage wegen Drogenhandels hat Rodríguez die Interimsregierung übernommen. Die USA haben eine vorübergehende Kontrolle über Venezuela angekündigt, bis ein stabiler Übergang gesichert ist, inklusive Forderungen nach Freilassung politischer Gefangener. Kürzlich wurden über 100 Häftlinge entlassen, darunter Opfer der Proteste nach der Wahl 2024, doch Menschenrechtsorganisationen fordern schnellere Maßnahmen.​

Trump hat eine zweite Militäroperation pausiert und betont die Zusammenarbeit mit der aktuellen Führung, während er Venezuelas Ölvorkommen für US-Unternehmen erschließen will. Ölkonzerne wie ExxonMobil äußern jedoch Bedenken hinsichtlich der Stabilität.​

Mögliche Auswirkungen des Treffens

Das Gespräch könnte Machados Position stärken und zu einer demokratischen Transition beitragen, warnen jedoch einige ihrer Berater vor Risiken, falls Trump ihre Rolle weiter kleinredet. Trump hat betont, Wahlen seien derzeit unmöglich: „Das Land muss erst wieder aufgebaut werden.“ Internationale Beobachter, einschließlich aus Europa, verfolgen die Entwicklungen genau.​

Für Venezuela könnte dies ein Wendepunkt bedeuten, da Machado kürzlich Papst Franziskus traf und globale Unterstützung mobilisierte. Die USA positionieren sich als Schlüsselfaktor in der Region.​

Quellen

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Trump trifft sich am Donnerstag mit der venezolanischen Oppositionsführerin Machado

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