21.01.2026
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Deutschland soll Teil von Trumps globalem „Friedensrat“ werden – Mitgliedschaft kostet eine Milliarde Dollar

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Die Regierung der Vereinigten Staaten hat Deutschland offiziell eine Mitgliedschaft im sogenannten „Friedensrat“ von Präsident Donald Trump angeboten. Laut Informationen aus Washington soll sich dieses neue Gremium nicht ausschließlich auf den Nahostkonflikt konzentrieren, sondern weltweit bei der Lösung von Krisen vermitteln.

Der Vorschlag wurde laut Quellen des US-Außenministeriums am 19. Januar 2026 über diplomatische Kanäle übermittelt. Deutschland sei als wichtiger internationaler Partner und wirtschaftliche Führungsmacht Europas ein „Schlüsselmitglied für globale Stabilität“, hieß es aus dem Umfeld des Weißen Hauses.

Milliardenbetrag für unbegrenzte Mitgliedschaft

Die Einladung enthält jedoch eine außergewöhnliche Bedingung: Nur Staaten, die einen Beitrag von mindestens einer Milliarde US‑Dollar leisten, sollen eine unbefristete Mitgliedschaft im Rat erhalten. Dieses Finanzmodell stieß international auf gemischte Reaktionen. Kritiker werfen Trump vor, mit dieser Vorgehensweise außenpolitische Einflussnahme zu „verkaufen“.

Ein Sprecher der Bundesregierung erklärte auf Nachfrage, man prüfe derzeit die Offerte „politisch wie auch rechtlich sorgfältig“. In Berlin wolle man sich „nicht zu Spekulationen über finanzielle Bedingungen“ äußern.

Ziele des neuen Gremiums

Nach Angaben der US‑Regierung soll der „Friedensrat“ als Plattform dienen, um internationale Spannungen zu entschärfen und Konflikte präventiv zu verhindern. Neben Gaza und der Ukraine könnten künftig auch Konflikte in Afrika oder Asien auf der Agenda stehen.

Politikanalysten interpretieren die Initiative als Versuch Trumps, nach seiner Rückkehr ins Weiße Haus die globale Außenpolitik stärker nach wirtschaftlichen Prinzipien auszurichten – ähnlich seiner früheren „America First“-Strategie.

Internationale Reaktionen

Mehrere Staaten, darunter Japan und Saudi-Arabien, sollen laut US‑Medienberichten ebenfalls Einladungen erhalten haben. Während einige Länder Interesse zeigen, sehen andere das Projekt kritisch. Beobachter bezeichnen den „Friedensrat“ als „ungewöhnliches diplomatisches Experiment“, das den Einfluss der USA auf die internationale Ordnung ausweiten könnte.

Quellen

USA laden Deutschland in Trumps “Friedensrat” ein
Bundesregierung berät Teilnahme an US-“Friedensrat” für Gaza

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