Die Frauen-Union der CDU hat einen Antrag für das Bundesparteitag am 20. und 21. Februar 2026 vorgelegt, der ein bundesweites Verbot von Burka, Niqab und vergleichbaren Gesichtsverhüllungen im öffentlichen Raum fordert.
Hintergrund der Forderung
Die CDU-Frauen argumentieren, dass ein offenes Gesicht die Grundlage einer offenen Gesellschaft und gegenseitigen Respekts darstellt. Sie sehen im Verhüllungsverbot ein klares Zeichen für die Selbstbestimmung der Frau und gegen Zwangsverschleierung. Zudem wird betont, dass Vollverschleierung Integration behindert und Parallelstrukturen schafft.
Argumente für Sicherheit und Integration
Ein Verbot würde die Identifizierbarkeit von Personen verbessern und damit Polizei und Gefahrenabwehr unterstützen. Die Frauen-Union hebt hervor, dass solche Maßnahmen für die Funktionsfähigkeit staatlicher Institutionen essenziell sind. Dies adressiert auch aktuelle Herausforderungen in einer diversen Gesellschaft.
Europäische Vorbilder und Rechtssicherheit
Vergleichbare Verbote existieren bereits in Frankreich, Belgien und Österreich und wurden von nationalen Gerichten sowie dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte bestätigt. Die CDU-Frauen fordern Deutschland auf, diesem “europäischen Weg” zu folgen und ein rechtssicheres Verbot einzuführen. Der Antrag liegt der BILD-Zeitung vor und könnte zur offiziellen Parteiposition werden.
CDU-Delegierte stimmen Ende Februar darüber ab, ob diese Forderung umgesetzt wird.
Quellen
CDU-Frauen fordern Burka-Verbot
„Selbstbestimmung“ statt „Burka“ – CDU-Frauen fordern Verbot der Vollverschleierung