27.01.2026
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Ex‑Präsidenten Obama und Clinton mobilisieren zu Demonstrationen in Minneapolis – „Steh auf, sprich aus!“

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In Minneapolis eskaliert der Streit um die Einwanderungspolitik der Trump‑Regierung nach den tödlichen Schüssen auf zwei US‑Bürger durch Bundesagenten. Unter den Opfern sind die Krankenschwester Renee Good und der ICU‑Pfleger Alex Pretti, deren Erschießung bei einem Einsatz der Einwanderungsbehörde ICE massive Empörung ausgelöst hat.
Die Vorfälle führten zu landesweiten Protesten, insbesondere in Minneapolis, wo Demonstranten gegen die aggressive Razzien‑Taktik und die Nutzung von Maskierten Bundesagenten auf die Straße gehen.

Obama: „Wachrüttelung“ für die US‑Werte

Barack Obama und seine Ehefrau Michelle haben in einer gemeinsamen Erklärung den Tod von Alex Pretti als „tieftrauriges Ereignis“ bezeichnet und die Schüsse als Warnsignal für die zunehmende Erosion grundlegender US‑Werte beschrieben.
Die Obamas fordern die Amerikaner dazu auf, sich von den friedlichen Protesten in Minneapolis und anderen Städten inspirieren zu lassen und sich klar gegen Ungerechtigkeit, Willkür und die Einschränkung bürgerlicher Freiheiten zu positionieren.

Clinton: „Steh auf, sprich aus!“ – Aufruf zur Massenmobilisierung

Bill Clinton spricht in einer öffentlichen Stellungung von „schrecklichen Szenen“ in Minneapolis, die er für unmöglich gehalten hätte, in einem demokratischen Land wie den USA zu erleben.
Er wirft der Trump‑Administration vor, die Öffentlichkeit zu belügen und Menschen davon abzuhalten, dem zu glauben, was sie mit eigenen Augen sähen – etwa die Festnahmen von Kindern und Familien, die Einschüchterung von Demonstranten sowie die tödliche Gewalt gegen Good und Pretti.
Clinton ruft alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich zu erheben, laut zu werden und zu zeigen, dass die Demokratie weiterhin dem „Volk“ gehöre.

Friedliche Proteste statt Gewalt – Botschaft der Ex‑Präsidenten

Sowohl Obama als auch Clinton betonen ausdrücklich, dass ihre Mobilisierung auf friedliche, demokratische Mittel abzielt.
Sie verweisen auf die Mahnwachen und Kundgebungen in Minneapolis als Beispiel dafür, wie Bürgerinnen und Bürger ihre Rechte wahrnehmen und Druck auf die Regierung ausüben können, ohne selbst gewalttätig zu werden.

Politische Reaktionen und weitere Eskalation

Die Appelle der beiden ehemaligen demokratischen Präsidenten kommen zu einer Zeit, in der die Spannungen zwischen der Trump‑Administration und dem Bundesstaat Minnesota spürbar steigen.
Während die Demokraten im Kongress Druck aufbauen und über die Kürzung von ICE‑Haushaltsmitteln diskutieren, wirft das Weiße Haus den Demokraten vor, die Lage zu instrumentalisieren und „Spaltung“ zu schüren.

Quellen

Barack Obama und Bill Clinton rufen zu Protesten in Minneapolis auf
Obama und Clinton rufen zu friedlichen Kundgebungen auf

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