Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit hat in kürzlich freigegebenen US-Justizakten mehrmals Erwähnung gefunden, darunter E-Mails und ein Aufenthalt in Epsteins Villa in Palm Beach 2013. Sie gab zu, Epsteins Hintergrund nicht ausreichend geprüft zu haben und bedauert den Kontakt zutiefst als „einfach peinlich“. Der Kontakt dauerte von 2011 bis 2014, nach Epsteins Verurteilung 2008.
Stellungnahme der Kronprinzessin
Mette-Marit übernahm Verantwortung und drückte Mitgefühl für Epsteins Opfer aus. Der norwegische Hof bestätigte den vier Tage langen Aufenthalt über einen gemeinsamen Freund. Sie brach den Kontakt ab, als sie merkte, dass Epstein die Beziehung ausnutzen wollte.
Reaktion des Ministerpräsidenten
Norwegens Ministerpräsident Jonas Gahr Støre erklärte, er stimme Mette-Marits Einschätzung ihres „poor judgement“ zu – eine seltene öffentliche Kritik an der Royals. Er erwähnte auch Fehlurteile des Ex-Premiers Thorbjørn Jagland bezüglich Epstein. Diese Haltung unterstreicht das Ausmaß des Skandals kurz vor dem Prozess gegen Mette-Marits Sohn.
Öffentliche und familiäre Konsequenzen
Der Vorfall belastet das norwegische Königshaus zusätzlich zu anderen Skandalen wie der Heirat von Prinzessin Märtha Louise. Kommentatoren kritisieren das mangelnde Urteilsvermögen einer zukünftigen Königin. Historiker betonen, dass eine Kronprinzessin keine Privatperson sei.
Quellen
Norwegens Premierministerin stimmt zu, dass Kronprinzessin „schlechtes Urteilsvermögen“ in Bezug auf Verbindungen zu Epstein hatte
Mette-Marit entschuldigt sich für Kontakt zu Epstein