Eis, Schnee und frostige Temperaturen sorgen zum Wochenbeginn in vielen Regionen Deutschlands für erhebliche Verkehrsbehinderungen. Besonders Pendlerinnen und Pendler müssen am Montagmorgen mit Glätte, Ausfällen und Verzögerungen rechnen – sowohl auf den Straßen als auch im Bahnverkehr.
Kältewelle legt Verkehr lahm
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) meldet für den Wochenstart Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt. In vielen Bundesländern warnen Straßenbehörden vor überfrierender Nässe und Schneeglätte. Autofahrerinnen und Autofahrer werden gebeten, mehr Zeit für ihre Fahrten einzuplanen und unbedingt Winterausrüstung zu nutzen.
Auch die Deutsche Bahn informiert über mögliche Einschränkungen im Nah- und Fernverkehr, da Weichen und Oberleitungen durch Eis beeinträchtigt werden können.
Berlin stellt Streusplit kostenlos bereit
In der Hauptstadt reagiert die Berliner Stadtreinigung (BSR) auf die winterlichen Verhältnisse und bietet Bürgerinnen und Bürgern kostenlosen Streusplit an. Ziel sei es, die Sicherheit auf Gehwegen zu erhöhen und Stürzen vorzubeugen. Die Ausgabestellen befinden sich an mehreren Recyclinghöfen der Stadt.
Pendlerinnen und Pendler sollten flexibel planen
Behörden raten Reisenden, sich vor Fahrtantritt über aktuelle Verkehrsmeldungen und Witterungsbedingungen zu informieren. Besonders in den frühen Morgenstunden ist mit Glatteis zu rechnen, da die Temperaturen vielerorts unter minus fünf Grad sinken können.
Auch Bus- und Bahnunternehmen empfehlen, alternative Routen einzuplanen oder nach Möglichkeit auf Homeoffice auszuweichen.
Quellen
Erhebliche Verkehrsbehinderungen erwartet
Winter im Norden: Es bleibt weiß – und kann glatt werden