Die US-Regierung hat nach enttäuschenden Verhandlungen in Abu Dhabi zu neuen Gesprächen zwischen Ukraine und Russland eingeladen, diesmal auf amerikanischem Boden. Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigte, dass das Treffen voraussichtlich in Miami stattfinden soll, um Fortschritte im Friedensprozess zu erzielen.
Hintergrund der Verhandlungen
Bisherige Runden in Abu Dhabi brachten keinen Durchbruch, doch Kiew und Moskau einigten sich auf Gefangenenaustausch und Fortsetzung der Dialoge. Die USA üben nun verstärkt Druck aus, mit einer Frist bis Juni 2026 für ein Abkommen zur Beendigung des russischen Angriffskriegs. Selenskyj betonte, dass keine Vereinbarung „über unseren Kopf hinweg“ akzeptabel sei.
Rolle der USA unter Trump
Seit der Wiederwahl von Donald Trump hat Washington seine Vermittlerrolle intensiviert, inklusive früherer Treffen mit russischen Vertretern. Die Einladung nach Miami markiert den ersten Vorschlag für Verhandlungen direkt in den USA. Dies folgt auf einen 28-Punkte-Plan und bilaterale Kontakte.
Reaktionen und Ausblick
Der Kreml signalisiert Bereitschaft zu weiteren Runden, während Selenskyj einen schnellen Kriegsausgang fordernt. Experten sehen in der US-Frist erhöhten Druck auf beide Seiten, doch territoriale Streitpunkte bleiben ungelöst. Die Gespräche könnten entscheidend für Europas Sicherheit sein.
Quellen
US-Regierung lädt zu weiteren Ukraine-Gesprächen ein
Selenskyj: USA dringen auf Kriegsende bis Sommer