Bei der bevorstehenden Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) vom 13. bis 15. Februar 2026 werden prominente Kritiker von US-Präsident Donald Trump erwartet. Als Gegengewicht zur Regierungsdelegation unter Außenminister Marco Rubio treten US-Demokraten wie Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom, Kongressabgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez und Michigans Gouverneurin Gretchen Whitmer auf.
Hintergrund der Sicherheitskonferenz
Die MSC ist das wichtigste europäische Forum für Sicherheitspolitik und zieht jährlich Staatschefs, Minister und Experten an. Dieses Jahr eröffnet Bundeskanzler Friedrich Merz die Veranstaltung, zu der auch Emmanuel Macron, Keir Starmer und Donald Tusk erwartet werden. Im Fokus stehen der Ukraine-Krieg, die globale Ordnung und Spannungen zwischen USA und Europa.
Die prominenten Trump-Kritiker
Gavin Newsom, Gouverneur von Kalifornien und potenzieller Präsidentschaftskandidat, sorgte kürzlich in Davos für Schlagzeilen, indem er Europäern Komplizenschaft mit Trump vorwarf und zu mehr Rückgrat aufrief. Er spricht am Samstag zum Klimaschutz, zeitgleich mit Rubio. Alexandria Ocasio-Cortez, führende Vertreterin des linken Demokratenflügels, und Gretchen Whitmer, seit 2019 Gouverneurin von Michigan, gehören zu einer Delegation von rund 50 US-Kongressabgeordneten.
Politische Brisanz und Erwartungen
Konferenzleiter Wolfgang Ischinger betonte die Bedeutung der Opposition als Balance zur Trump-Regierung. Letztes Jahr kritisierte Vizepräsident JD Vance Europa scharf; nun wird mit hitzigen Debatten gerechnet. Die Anwesenheit der Demokraten unterstreicht die transatlantischen Spaltungen.
Quellen
Prominente Trump-Gegner in München erwartet
Prominente Trump-Kritiker nehmen an Veranstaltung in München teil