Die USA haben kürzlich einen Luftangriff auf ein Boot im östlichen Pazifik durchgeführt, das als Drogenboot galt. Laut US-Südkommando (Southcom) wurden dabei zwei Personen getötet, eine dritte überlebte, und die US-Küstenwache wurde für Rettungsmaßnahmen alarmiert. Das Boot soll von einer als Terrororganisation eingestuften Gruppe betrieben worden sein und eine bekannte Drogenschmuggel-Route befahren haben.
Hintergrund der Operationen
Dieser Angriff reiht sich in eine Serie von US-Einsätzen ein, die seit September 2025 laufen. Bei rund 40 Attacken in Karibik und Pazifik starben offiziell fast 130 Menschen, die als „Drogenterroristen“ bezeichnet werden. Die Operationen basieren auf Geheimdienstinformationen, ohne unabhängige Belege.
Kontroverse und Kritik
Experten kritisieren die Angriffe als völkerrechtswidrig, da sie außergerichtliche Tötungen darstellen. Es ist der erste dokumentierte Einsatz seit der Festnahme von Venezuelas Ex-Präsident Nicolás Maduro im Januar 2026, die mit Drogenvorwürfen in Verbindung steht. Pentagon-Chef Pete Hegseth teilte Details auf X mit.
Ausblick
Die USA betonen den Kampf gegen Drogenkartelle, doch die Häufung der Vorfälle sorgt international für Debatten. Unabhängige Verifikationen fehlen weiterhin.
Quellen
USA melden Angriff auf angebliches Drogenboot
Zwei Tote bei US-Angriff auf mutmaßliches Drogenboot