Microsoft Teams zeigt ab März 2026 die Fähigkeiten von Kollegen direkt in der Profilkarte an. Diese Funktion integriert Daten aus Microsoft 365-Profilen und soll Projekte schneller besetzen sowie Experten leichter auffindbar machen. Der Rollout startet zunächst für Desktop- und Mac-Versionen in Standard- und Targeted Releases.
Automatische Standorterkennung via WLAN
Ab Februar 2026 erkennt Teams automatisch den Arbeitsort, wenn Geräte mit dem Firmen-WLAN verbunden sind. Der Status „im Büro“ wird dadurch gesetzt, um hybride Teams zu unterstützen – ohne manuelle Eingabe. Die Funktion ist standardmäßig deaktiviert und erfordert IT-Aktivierung sowie Opt-in-Einwilligung der Nutzer.
Datenschutzbedenken und Kritik
Datenschützer warnen vor Missbrauch als Überwachungstool, insbesondere bei Homeoffice-Kontrolle. In Deutschland muss der Betriebsrat zustimmen, und die DSGVO verlangt transparente, freiwillige Einwilligung. Microsoft betont Neutralität und keine Nutzung von GPS-Daten.
Vorteile für hybride Arbeit
Die Updates fördern Transparenz in verteilten Teams, erleichtern spontane Treffen und optimieren Kollaboration. Unternehmen können so interne Ressourcen effizienter nutzen. Kritiker fordern jedoch verantwortungsvolle Handhabung, um Vertrauen zu wahren.
Quellen
Microsoft Teams verrät künftig mehr über Kollegen
Mehr Infos zu den Kollegen: Microsoft Teams zeigt Fähigkeiten von Mitarbeitern

