In Hannover zieht eine Schule in ein leeres Kaufhaus, um die Innenstadt wiederzubeleben. Dieses Projekt aus dem ehemaligen Galeria-Gebäude verspricht 4000 Schüler und neue Impulse für die Region.
Schule zieht in leeres Kaufhaus: Das Konzept
Die Berufsbildende Schule (BBS) Cora Berliner soll auf drei Etagen des leerstehenden Kaufhauses umziehen. Oberbürgermeister Belit Onay und Regionspräsident Steffen Krach präsentierten das Vorhaben am 17. Februar 2026 als Lösung gegen Verödung.
Schule zieht in leeres Kaufhaus – die Umnutzung kostet über 30 Jahre 155 Millionen Euro Miete, ist aber günstiger als ein Neubau. Die Schüler sollen durch ihre Präsenz Einzelhandel und Gastronomie ankurbeln.
Umbaupläne für das Kaufhaus
Das Gebäude wird entkernt: Rolltreppen machen einem verglasten Innenhof Platz, der Sonnenlicht hereinlässt. Kleine Lernhäuser ersetzen klassische Klassenräume für modernes, motivierendes Lernen.
Schulleiterin Christiane Fischer freut sich auf den Umzug, doch Baugenehmigungen verzögern den Start bis mindestens 2028. Schule zieht in leeres Kaufhaus – ein Modell für andere Städte mit leerstehenden Warenhäusern.
Hintergrund und Trends
In Deutschland stehen rund 50 ehemalige Kaufhäuser leer, Nachnutzung ist eine Herausforderung. Ähnliche Ideen gab es in Frankfurt, Hamburg und Neubrandenburg, wo Schulen Einkaufszentren beleben.
Dieses Projekt in Hannover zeigt, wie Schule zieht in leeres Kaufhaus die City revitalisieren kann. Es entsteht eine Berufsschule der Zukunft mit Fokus auf Begeisterung und Innenstadtvitalität.
Quellen
Schule zieht in leeres Kaufhaus
Zeil: Wird aus ehemaligem Kaufhaus eine Schule?