US-Präsident Donald Trump hat mit Argentinien einen umstrittenen Blitz-Deal abgeschlossen, der zollfreie Importe von argentinischem Rindfleisch ermöglicht. Ab März 2026 sollen die berühmten Billig-Steaks direkt in die USA gelangen, was Europas Verhandlungen mit Mercosur-Staaten bedroht.
Blitz-Deal mit Argentinien
Der Deal zwischen Trump und Argentiniens Präsident Javier Milei umgeht die EU vollständig. Während Brüssel 20 Jahre lang über Freihandel mit Mercosur (Brasilien, Argentinien, Paraguay, Uruguay und Bolivien) verhandelt hat, sichert sich Trump nun exklusive Vorteile für die USA. Die Schutzklauseln der EU-Landwirte und politische Bremsen verzögerten das Abkommen – nun rächt sich diese Bummelei.
Gefahr für Mercosur-Abkommen
„Schnappt uns Trump die Billig-Steaks weg?“ – diese Frage stellen sich europäische Landwirte und Politiker angespannt. Optimisten in Brüssel hoffen auf eine vorläufige Ratifizierung durch die Mercosur-Parlamente, ähnlich wie beim Kanada-Deal. Pessimisten warnen jedoch: Der Trump-Deal könnte das Mercosur-Abkommen ausschließen und die größte Freihandelszone der Welt gefährden.
Reaktionen aus Südamerika
Aus Brasilien kommt scharfe Kritik an Mileis Alleingang, der das gemeinsame Mercosur-Abkommen ignoriert. Milei, ein Trump-Bewunderer, nennt den Pakt einen „historischen Meilenstein“ und droht sogar mit einem Austritt aus Mercosur – das er als „Gefängnis“ bezeichnet. Trump gewährt Argentinien im Gegenzug Milliardenkredite.
Folgen für Europa
Die EU-Landwirte fürchten Billigimporte, die heimische Märkte überschwemmen könnten. Trump drängt sich vor und schützt seine Industrie, während die EU mit internen Streitigkeiten kämpft. Ob das Abkommen gerettet werden kann, bleibt offen – der Druck auf Brüssel wächst.
Quellen
Schnappt uns Trump die Billig-Steaks weg?
Donald Trump redet bei seiner Pressekonferenz vor allem über eines … Steaks!