In Italien kämpft ein zweijähriger Junge mit einem schweren Herzfehler um sein Leben, doch nach einem dramatischen Transportschaden eines Spenderorgans gibt es nun endgültig keine Hoffnung mehr. Die Ärzte haben beschlossen, keine zweite Transplantation durchzuführen. Dieser Fall bewegt ganz Italien und wirft Fragen zur Organspende auf.
Der tragische Unfall beim Transport
Kurz vor Weihnachten 2025 wurde ein Spenderherz für den kleinen Francesco (Name geändert) aus Südtirol nach Neapel transportiert. Das Organ stammte von einem ertrunkenen Vierjährigen und sollte das Leben des Jungen retten, der mit einem angeborenen Herzfehler geboren wurde. Beim Transport lag das Herz jedoch nicht in herkömmlichem Eis, sondern in viel kälterem Trockeneis – es fror buchstäblich ein und wurde unbrauchbar.
Entscheidung der Ärzte: Keine zweite Operation
Nach der Transplantation wurde Francesco von einer Maschine am Leben gehalten. Ein Gremium von Medizinern aus verschiedenen Kliniken urteilte am 18. Februar 2026 in Neapel, dass sein Zustand eine weitere Operation nicht mehr zulasse. „Keine Hoffnung für Jungen (2) mit ‚erfrorenem Herzen‘“ – so titeln die Medien die Hiobsbotschaft für die Familie.
Hoffnung auf ein neues Herz zerstört
Die Eltern, insbesondere Mutter Patrizia, hatten bis zuletzt gekämpft und im Fernsehen von ihrem „Krieger“ gesprochen. Tragischerweise wurde seitdem ein anderes passendes Herz einem anderen Kind zugeteilt. Die behandelnden Ärzte in Neapel und unabhängige Experten aus Rom stimmten sich ab, doch die Prognose bleibt düster.
Folgen und Ermittlungen
Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Transportsfehlers. Der Fall „Keine Hoffnung für Jungen (2) mit ‚erfrorenem Herzen‘“ unterstreicht die Risiken in der Kinderherzchirurgie und die Dringlichkeit präziser Logistik bei Organspenden. Die Familie trauert, während Italien um bessere Standards ringt.
Quellen
Keine Hoffnung für Jungen (2) mit „erfrorenem Herzen“
Herz erfriert: Kaum noch Hoffnung für kleinen Jungen