Die Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump bleibt ein zentrales Thema in der internationalen Wirtschaft. Neueste Berichte zeigen, dass Trump Zölle trotz Verzögerungen und Verhandlungen weiter eskaliert, mit direkten Auswirkungen auf Europa und Deutschland.
Trumps Zollankündigungen im Überblick
Donald Trump hat kürzlich Zölle auf chinesische Waren auf 125 Prozent angehoben und eine 90-tägige Pause für andere Länder angekündigt, die jedoch mit einem universellen Satz von 10 Prozent enden könnte. Ab Februar 2026 drohen 25 Prozent Zölle auf EU-Waren sowie 50 Prozent auf Stahl und Aluminium, was den Handelskonflikt mit Europa verschärft. Gerichte haben einige Zölle bestätigt, während Verhandlungen mit der EU Fristen verlängern, wie bis zum 1. August 2025.
Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft
Trumps Zölle belasten Deutschland nach Ifo-Schätzungen dauerhaft: Exporte in die USA könnten um 15 Prozent sinken, was bis zu 300.000 Arbeitsplätze gefährdet und das BIP um 0,4 bis 1 Prozent drückt. Indirekt trifft es durch geringere Nachfrage aus China und Umlenkung chinesischer Waren nach Europa, Investitionen werden verschoben. Studien prognostizieren Einbußen von 25 Milliarden Euro für Deutschland.
Globale Reaktionen und Perspektiven
Das US-Handelsdefizit sank 2025 trotz Zöllen nur leicht, was Trumps Strategie infrage stellt. Die EU verhandelt intensiv, plant Gegenzölle und sucht Alternativen wie das Mercosur-Abkommen, um Abhängigkeiten zu reduzieren. Experten warnen vor anhaltender Inflation und Wachstumsdämpfung weltweit.
Quellen
Trump kündigt 90-tägige Zollpause an – und erhöht Zölle auf chinesische Waren auf 125 Prozent
Gericht setzt Trumps Zölle wieder in Kraft