Trumps neue Zölle stehen auf wackeligen Füßen, da der Supreme Court sie kürzlich kippt hat. Der US-Präsident reagiert nun mit alternativen Plänen, doch Experten zweifeln an ihrer Haltbarkeit.
Gerichtsurteil gegen Trumps neue Zölle
Der Oberste Gerichtshof der USA hat Trumps neue Zölle unter Berufung auf ein Notstandsgesetz verboten, was ein zentrales Element seiner Handelspolitik trifft. Trotzdem kündigte Trump einen weltweiten 10-Prozent-Zollsatz an, der ab Dienstag gelten sollte, und hob ihn prompt auf 15 Prozent an. Trumps neue Zölle bleiben unklar in Umsetzung und Zeitplan, da er von “sofort” spricht, ohne Plan B vorzuweisen.
Unsicherheit für den Welthandel
Trumps neue Zölle bedrohen Exportnationen wie die EU, mit Ankündigungen zu Sonderzöllen auf Halbleiter, Pharmazeutika und Autos. Deutsche Firmen äußern Bedenken wegen Arbeitsplätzen und steigender Kosten, wie beim Medizintechnik-Unternehmen Erbe Elektromedizin. Simulationen zeigen, dass solche Zölle Inflation anheizen und Wachstum bremsen könnten.
Reaktionen aus Europa und Risiken
Die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen warnt vor reziproken Zöllen, während Europa mit Abkommen wie Mercosur gegensteuert. Trumps Zollpolitik sorgt für Planungssicherheit-Mangel bei Unternehmen und droht einen neuen Handelskrieg. Ob Trumps neue Zölle im Kongress überleben, hängt von rechtlichen und politischen Hürden
Quellen
Welche Zölle plant Trump?
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