Kim Sophie Bohnen, Spitzenkandidatin der Linken in Baden-Württemberg, steht im Fokus der jüngsten politischen Entwicklungen. Die 26-jährige Politikerin aus Heidelberg hat bei der Landtagswahl 2026 für Schlagzeilen gesorgt.
Wahlkampf und Interviews
Im Februar 2026 trat Kim Sophie Bohnen in der Sendung „Ohne Ausrede“ auf Stimme.tv auf, wo sie sich zu Themen wie Videoüberwachung und der Landtagswahl äußerte. Sie positionierte die Linke als antifaschistische Kraft gegen den Rechtsruck und betonte soziale Themen. Die Diskussion mit Chefredakteur Uwe Ralf Heer dauerte rund 30 Minuten und fand großen Widerhall.
Landtagswahl-Ergebnisse
Bei der Baden-Württembergischen Landtagswahl am 8. März 2026 erzielte die Linke unter Kim Sophie Bohnen das beste Ergebnis ihrer Partei in der Landesgeschichte, scheiterte jedoch an der Fünf-Prozent-Hürde. Bohnen sprach von Enttäuschung, da die Partei „zerrieben“ wurde, feierte aber den Fortschritt und den klaren Auftrag für die Zukunft. Trotz verfehltem Direktmandat in Heidelberg betonte sie Erfolge wie den Einsatz an über 130.000 Haustüren.
Hintergrund und Karriere
Kim Sophie Bohnen studierte Politikwissenschaften in Heidelberg und arbeitete zuvor als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bundestag sowie in Bildungsprojekten zur Nachhaltigkeit. Ihre Ausbildung zur Bankkauffrau und Aktivismuserfahrung prägten ihren Einstieg in die Politik. Als langjährige antifaschistische Aktivistin setzt sie auf soziale Politik gegen den Rechtsruck.
Quellen
Kim Sophie Bohnen, Spitzenkandidatin der Linkspartei, lehnt Videoüberwachung ab – ohne Wenn und Aber.
Linken-Kandidatin Bohnen: “Sind zerrieben worden”