Sturzfluten haben in der marokkanischen Hafenstadt Safi, etwa 300 Kilometer südlich von Rabat gelegen, mindestens 21 Menschen getötet. Innerhalb einer Stunde verwandelten heftige Regenfälle Straßen in reißende Ströme, die Häuser, Geschäfte und Autos in der Altstadt überschwemmten. Die Behörden melden zudem 32 Verletzte, von denen die meisten bereits aus den Krankenhäusern entlassen wurden.
Ausmaß der Zerstörung
Mindestens 70 Häuser und Geschäfte in der historischen Altstadt von Safi wurden überflutet, zahlreiche Straßen blockiert und Fahrzeuge weggespült. Rettungskräfte suchen weiter nach möglichen weiteren Opfern, während das Wasserpegel bis Sonntagabend sank. Der Vorfall folgte auf Starkregen und Schneefälle in den Atlas-Bergen nach sieben Jahren Dürre.
Warnungen und Hintergründe
Meteorologen prognostizieren weitere heftige Regenfälle für Dienstag, was die Lage verschärfen könnte. 2024 war das wärmste Jahr in Marokko und Nordafrika, was zu intensiveren Wetterereignissen führt. Öffentliche Empörung über mangelnde Infrastruktur wächst in der betroffenen Region.
Quellen
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