Hillary Clinton hat in einem BBC-Interview die Trump-Regierung beschuldigt, Jeffrey Epsteins Akten zu vertuschen. Das Gespräch fand in Berlin während eines internationalen Forums statt.
Hintergrund des Interviews
Clinton äußerte sich am Rande des World Forums in Berlin und forderte die vollständige Veröffentlichung der Epstein-Dokumente. Sie warf dem Justizministerium vor, die Freigabe zu „slow-walking“, also absichtlich zu verzögern. Das Interview wurde am 16. Februar 2026 veröffentlicht und sorgt für hitzige Debatten in den USA.
Clintons Vorwürfe im Detail
„Get the files out. They are slow-walking it“, sagte Clinton wörtlich zur BBC und betonte, dass volle Transparenz notwendig sei. Sie und ihr Ehemann Bill Clinton werden in den Akten mehrmals erwähnt, bestreiten jedoch jegliche Kenntnis von Epsteins Verbrechen. Clinton argumentierte, die Clintons würden als Ablenkungsmanöver missbraucht, und forderte öffentliche Anhörungen statt geheimer Sitzungen.
Reaktion der Trump-Regierung
Das Weiße Haus wies die Vorwürfe zurück und hob hervor, Tausende Seiten Dokumente seien bereits freigegeben worden. Präsident Trump betonte, die Akten hätten ihn „total entlastet“ und belasteten stattdessen die Clintons und andere Demokraten. Das Justizministerium beruft sich auf den Epstein Files Transparency Act von 2025, der die Freigabe vorschreibt, und erklärte, alle relevanten Unterlagen seien herausgerückt.
Politischer Kontext und kommende Anhörungen
Die Vorwürfe fallen inmitten parteiischer Spannungen vor Kongressanhörungen, zu denen beide Clintons geladen sind. Republikaner werfen den Clintons Verzögerung vor, während Demokraten weitere Freigaben verlangen. Nur etwa zwei Prozent der Akten sollen bisher veröffentlicht sein, was zu Vorwürfen der Unvollständigkeit führt. Die Debatte verstärkt die Polarisierung rund um Epsteins Netzwerk.
Quellen
Hillary Clinton fordert Trump wegen Epstein-Akten heraus
Hillary Clinton beschuldigt Trump-Regierung der Vertuschung im Fall Epstein