Der US-amerikanische Schauspieler James Ransone ist im Alter von 46 Jahren verstorben. Laut dem Los Angeles County Medical Examiner starb er am Freitag, den 19. Dezember 2025, durch Suizid, speziell durch Erhängen in einem Schuppen. Die Polizei fand keine Hinweise auf Fremdeinwirkung.
Bekannte Rollen und Karriere
Ransone wurde vor allem durch seine Rolle als impulsiver Hafenarbeiter Ziggy Sobotka in der zweiten Staffel der HBO-Serie „The Wire“ bekannt. Er spielte auch Eddie Kaspbrak in „Es – Kapitel 2“, Max in „The Black Phone“ und dessen Fortsetzung sowie Rollen in Filmen wie „Sinister“, „Tangerine“ und Serien wie „Poker Face“ oder „Bosch“. Sein Durchbruch gelang 2002 mit „Ken Park“, gefolgt von Arbeiten mit Regisseuren wie Spike Lee und Sean Baker.
Persönliches Leben und Kämpfe
Ransone, geboren 1979 in Baltimore, kämpfte jahrelang mit Alkohol- und Heroinsucht, die er mit 27 Jahren überwand. 2021 offenbarte er, als Kind von einem Lehrer sexuell missbraucht worden zu sein, was zu seiner Sucht beigetragen habe. Er hinterlässt Ehefrau Jamie McPhee und zwei Kinder; sie startete eine Spendenaktion für die National Alliance on Mental Illness.
Reaktionen der Branche
HBO und Blumhouse Productions äußerten Trauer: HBO gedachte ihm mit „In liebevoller Erinnerung“, Blumhouse dankte für die Zusammenarbeit an „The Black Phone“ und „Sinister“. Kollegen wie François Arnaud lobten ihn auf Instagram als einzigartigen Schauspieler. In Deutschland bietet die Telefonseelsorge Hilfe unter 0800 111 0 111 oder 116 123.
Quellen
US-Schauspieler James Ransone ist tot
James Ransone, Schauspieler aus „The Wire“, stirbt mit 46 Jahren durch Selbstmord