17.01.2026
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Europäische Flugsicherheitsbehörde rät von Überflügen über Iran ab

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Die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) hat angesichts der angespannten Lage im Nahen Osten eine dringende Empfehlung ausgesprochen: Fluggesellschaften sollen derzeit den Luftraum über der Islamischen Republik Iran meiden. Der Aufruf erfolgte in der Nacht zum Samstag und richtet sich an alle europäischen Airlines, die Routen zwischen Europa und Asien bedienen.

Hintergrund: Zunehmende Spannungen in der Region

Nach Angaben der EASA besteht die Gefahr möglicher militärischer Aktivitäten in der Region, insbesondere im Zusammenhang mit einer drohenden US-Militäraktion gegen Ziele im Iran. Dadurch könne die Sicherheit ziviler Flugzeuge beeinträchtigt werden, etwa durch Fehlidentifikationen oder versehentliche Angriffe.

Auch über den Nachbarländern des Iran – darunter Irak und Syrien – gelte erhöhte Vorsicht. Die Behörde betonte, dass die Sicherheitslage in der gesamten Region derzeit instabil sei und sich kurzfristig ändern könne.

Erinnerung an frühere Zwischenfälle

Die aktuelle Warnung erinnert an den tragischen Abschuss eines ukrainischen Passagierflugzeugs im Jahr 2020 durch iranische Raketenabwehrkräfte, bei dem 176 Menschen ums Leben kamen. Damals hatte der Vorfall weltweit Diskussionen über die Sicherheit von Flugrouten in Krisengebieten ausgelöst.

Airlines prüfen alternative Routen

Mehrere europäische Fluggesellschaften wie Lufthansa und Air France gaben an, ihre Flugrouten zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen. Derzeit bemühen sich viele um alternative Streckenführungen über die Türkei oder den Persischen Golf, um Risiken zu vermeiden.

Quellen

Flugsicherheit warnt vor Flügen über Iran
Flugzeuge sollen iranischen Luftraum meiden

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