Vieles sprach am Mittwochabend (15. Januar 2026) für einen unmittelbaren US-Angriff auf den Iran aufgrund der brutalen Niederschlagung von Massenprotesten durch das Mullah-Regime. US-Präsident Donald Trump hatte wiederholt mit schweren Konsequenzen gedroht, falls festgenommene Demonstranten hingerichtet würden, und die USA verlegten den Flugzeugträger USS Abraham Lincoln in den Nahen Osten. Berichte deuten auf Evakuierungen von Militärstützpunkten und eine vorübergehende Sperrung des iranischen Luftraums hin, was Spekulationen über bevorstehende Luftschläge befeuerte.
Trumps Drohungen und militärische Vorbereitungen
Trump warnte Teheran öffentlich und erklärte, „Hilfe ist unterwegs“ für die iranischen Protestierenden, während das Regime laut Menschenrechtsorganisationen bis zu 3500 Menschen getötet haben soll. Die USA präsentierten dem Präsidenten Optionen wie Luftangriffe, Cyberattacken oder gezielte Schläge auf Offiziere, doch Berater warnten vor mangelnder Garantie für einen Regimewechsel und Risiken einer Eskalation. Israels Premier Netanjahu soll Trump um einen Aufschub gebeten haben, um Vorbereitungen auf Vergeltungsschläge zu treffen.
Die große Sorge: Kein Regimefall garantiert
Eine zentrale Iran-Sorge Trumps liegt darin, dass ein Angriff das Regime nicht stürzen würde und zu breiterem Konflikt führen könnte, wie US-Offizielle mitteilten. Zudem steht 2026 die Neuwahl des US-Repräsentantenhauses an, was Trump vor außenpolitischen Risiken zurückschrecken lässt. Trotz „Finger am Knopf“-Rhetorik und laufender Militärverlegungen entschied sich der Präsident offenbar gegen einen Schlag, um die Lage weiter zu beobachten.
Letzte-Minute-Wende: Pläne geändert?
Am Mittwochabend erklärte Trump, die USA hätten Infos erhalten, dass Iran keine Hinrichtungspläne mehr habe – „Die Tötungen hören auf“ – was einen unmittelbaren Angriff unwahrscheinlicher machte. Irans Außenminister bestätigte dies gegenüber Fox News, und das Weiße Haus sprach von 800 abgesagten Exekutionen durch Trumps Druck. Dennoch bleiben alle Optionen offen, da frühere US-Angriffe auf iranische Atomanlagen überraschend kamen.
Ausblick und internationale Reaktionen
Die UNO fordert Aufklärung der Todesfälle und mahnt Zurückhaltung, während Amnesty International von beispielloser Repression spricht. Die Schweiz rät von Reisen ab und vermittelt als Schutzmacht. Ob Trumps Zurückhaltung dauerhaft ist, hängt von Irans Verhalten ab – die Spannungen im Nahen Osten bleiben hoch.
Trump hat eine große Iran-Sorge
Die USA verlegen einen Flugzeugträger in den Nahen Osten