Liberias designierter Präsident Joseph Boakai hat angekündigt, dass seine Regierung alle Bergbaukonzessionen einer gründlichen Überprüfung unterziehen wird. Diese Maßnahme zielt darauf ab, sicherzustellen, dass die reichen Mineralvorkommen des Landes – darunter Eisen, Gold und Diamanten – den Liberianern zugutekommen und nicht nur ausländischen Firmen.
Liberias designierter Präsident Boakai prüft Bergbaukonzessionen: Die Ankündigung
Kurz nach seinem Wahlsieg gegen Amtsinhaber George Weah im November 2023 erklärte Präsident-elect Boakai in einem Reuters-Interview, der Bergbausektor sei „eines der schlimmsten Probleme“ Liberias. Er betonte: „Wir werden alle unsere Bergbaukonzessionen überprüfen, und wir haben bereits einen Zeitplan dafür.“ Ziel ist es, Ausbeutung zu stoppen und faire Bedingungen durchzusetzen.
Diese Liberia’s President-elect Boakai to review mining concessions-Versprechen basiert auf jahrelanger Kritik: Trotz enormer Reserven bleibt Liberia arm, während Konzerne wie ArcelorMittal oder Bao Wu profitieren. Boakai plant, Verträge auf Umweltstandards, Job-Schaffung und Steuern zu prüfen.
Hintergründe der Bergbaukrise in Liberia
Liberia verfügt über weltweit führende Vorkommen an Eisenore, Gold und Diamanten, doch Korruption und schlechte Verträge haben Milliarden verschwendet. Unter Weah wurden Konzessionen oft undurchsichtig vergeben, was zu Umweltzerstörung und geringen Einnahmen führte. Boakais Review soll Transparenz schaffen und lokale Beteiligung stärken.
Experten loben den Ansatz: Eine interministerielle Kommission überprüft Verträge von Goldminen bis Eisenprojekten. Boakai warnte: „Ich habe gesehen, wie unsere Ressourcen ausgebeutet werden und das Leben der Menschen gleich bleibt oder schlimmer wird.“
Fortschritte unter Präsident Boakai bis 2026
Seit seiner Amtseinführung 2024 hat Boakai erste Schritte umgesetzt. Im Januar 2026 begrüßte er die dritte Änderung des ArcelorMittal-Vertrags, die Produktion auf 15 Millionen Tonnen steigert und 200 Millionen US-Dollar Vorauszahlung bringt. Royalties steigen auf 4,5 Prozent monatlich.
Weitere Deals mit Ivanhoe Atlantic (Eisen-Transport via Schiene) und TotalEnergies (Öl) versprechen 4,8 Milliarden US-Dollar Investitionen. Minister Tingban kündigte einen Wechsel zu Equity-Modellen an: Statt reiner Royalties Beteiligungen für Liberia. Liberia’s President-elect Boakai to review mining concessions hat sich also zu konkreten Reformen entwickelt.
Herausforderungen und Kritik
Trotz Erfolgen gibt es Skepsis: Zivilgesellschaft fordert mehr Transparenz bei Deals wie Ivanhoe. Senatoren kritisieren niedrige Gebühren, und Umweltgruppen mahnen an Verschmutzung. Boakai entließ 2026 den Bergbauminister Paye, um Korruption zu bekämpfen.
Dennoch zeigt die Politik Wandel: Ein nationales Gold-Tresor und lokale Verarbeitung sollen Wertschöpfung sichern. Boakais Vision: „Liberia darf nicht reich unter der Erde und arm darüber sein.“
Ausblick auf Liberias Bergbauzukunft
Die Überprüfung durch Liberias designierter Präsident Boakai könnte den Sektor transformieren – mehr Jobs, Einnahmen und Nachhaltigkeit. Mit 4 Milliarden Investitionen wächst die Wirtschaft, doch Erfolg hängt von Umsetzung ab. Liberierer hoffen auf faire Verteilung.
Quellan
Liberias designierter Präsident Boakai wird die Bergbaukonzessionen überprüfen
Liberia: Präsident Boakai verspricht Überprüfung der Bergbaukonzessionen, um eine „faire Verteilung“ für Liberia sicherzustellen