15.09.2026
4 Minuten Lesezeit

Ana Ivanović über Dankbarkeit, Freundschaft und den wahren Wert des Sports

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@2026 Marja

ana ivanović hat in den vergangenen Wochenmit einer persönlichen, nachdenklichen Botschaft Aufmerksamkeit erregt – nicht wegen eines Comebacks auf dem Platz, sondern wegen einer Haltung, die viele Sportfans und Eltern nachvollziehen können. Die ehemaligeWeltranglistenerste und Mutter dreier Söhne betonte bei einer Ehrung in Split, dass Freundschaften, Liebe zum Sport und Selbstvertrauen langfristig mehr zählen als Medaillen. Diese Perspektive ist gerade in einer Zeit relevant, in der Leistungsdruck und soziale Medien junge Talente oft früh überfordern.

Warum diese Worte mehr sind als nur Promi-News

Die Ernennung zur Botschafterin der „Sportske igre mladih“ (Sportspiele der Jugend) in Split ist für ana ivanović nicht nur eine weitere Auszeichnung in einer ohnehin beeindruckenden Vita. Es ist ein symbolischer Akt: Sie wird damit zur ersten weiblichen Ambassadorin in der 30-jährigen Geschichte der Veranstaltung – einer der größten Amateur-Sportplattformen für Kinder und Jugendliche in Europa.

Dass ana ivanović diese Rolle annimmt, passt zu ihrem bisherigen Engagement. Sie hat immer wieder betont, wie wichtig ihr der Kontakt zu jungen Sportlerinnen und Sportlern ist. In einem Interview sagte sie, dass sie selbst als Teenager von Vorbildern wie Monica Seles profitiert habe – und nun gerne selbst diese Rolle übernehmen möchte.

Disziplin, Durchhaltevermögen – und das Leben danach

In ihrer Rede in Split nannte ana ivanović drei Werte, die ihr der Sport geschenkt habe: Disziplin, Durchhaltevermögen und Fairplay. Das klingt zunächst nach Standardfloskeln – doch bei ihr tragen diese Begriffe Gewicht. Sie hat Höhen und Tiefen erlebt: frühe Erfolge, Verletzungen, Formkrisen, Medienrummel um ihre Beziehung zu Bastian Schweinsteiger, und schließlich den bewussten Rückzug aus dem Rampenlicht, um sich auf Familie und persönliche Projekte zu konzentrieren.

Gerade diese Mischung aus sportlicher Eliteerfahrung und privater Neuorientierung macht ihre Botschaft glaubwürdig. ana ivanović schweinsteiger, wie sie in deutschen Medien oft bezeichnet wird, weiß, wie sich öffentlicher Druck anfühlt – und wie wichtig ein stabiles Umfeld ist. Heute lebt sie diesen Ansatz: Sie priorisiert Zeit mit ihren Söhnen Luka, Leon und Theo, pflegt langjährige Freundschaften und engagiert sich dort, wo sie Sinn sieht.

Freundschaft als Erfolgsfaktor: Das Beispiel Kerber

Ein besonders eindrückliches Beispiel für die Bedeutung von Beziehungen ist ana ivanovićs Freundschaft mit Angelique Kerber. Beide haben ähnliche Karrierewege hinter sich: Grand-Slam-Titel, Nummer-1-Platzierungen, mediale Aufmerksamkeit – und den bewussten Schritt zurück aus dem Profisport.

Ihre Verbindung geht weit über gemeinsame Tennis-Erinnerungen hinaus. Sie verbringen Urlaube zusammen (etwa auf Capri im Sommer 2026), unterstützen sich bei persönlichen Projekten und sprechen offen über das, was sie „durchgestanden” haben. Kerber nannte ana ivanović eine ihrer besten Freundinnen; Ivanović betont, wie wichtig dieses Vertrauen für sie ist.

Diese Freundschaft ist kein Zufall. Sie zeigt, wie wichtig Peers im Hochleistungssport sind – Menschen, die den Druck verstehen, ohne zu urteilen. Für junge Athletinnen und Athleten ist das eine wichtige Lehre: Erfolg ist nachhaltiger, wenn er in einem Netzwerk aus Vertrauen und Gegenseitigkeit wächst.

Die größere Botschaft: Sport als Schule des Lebens

ana ivanovićs Appell in Split – „Am wichtigsten sind nicht nur Medaillen, sondern die Liebe zum Sport, Freundschaften und der Glaube an sich selbst” – trifft einen Nerv. In einer Ära, in der Kinder schon früh auf Spezialierung und Optimierung getrimmt werden, erinnert sie an etwas Elementares: Sport soll Freude machen, Charakter bilden und Gemeinschaft stiften.

Ihre Worte sind auch eine indirekte Kritik an der Kommerzialisierung des Nachwuchssports. Wenn der Fokus nur auf Ergebnissen liegt, gehen Werte wie Fairplay, Teamgeist und langfristige Entwicklung verloren. ana ivanović setzt hier ein Gegenzeichen – nicht durch Polemik, sondern durch ihr eigenes Vorbild.

Zukunftsperspektiven: Von der Spielerin zur Mentorin

Es ist wahrscheinlich, dass ana ivanović ihre neue Rolle als Botschafterin nutzen wird, um konkrete Projekte zu unterstützen. Denkbar sind Mentoring-Programme für junge Tennisspielerinnen, Kooperationen mit Schulen oder Initiativen, die Sport und Bildung verknüpfen. Ihre Erfahrung als ehemalige Nummer 1, ihre Medienpräsenz und ihre Glaubwürdigkeit machen sie zu einer idealen Ansprechpartnerin für solche Vorhaben.

Gleichzeitig bleibt sie eine Figur, die Brücken schlägt – zwischen Deutschland und dem Balkan, zwischen Tennis und anderen Sportarten, zwischen Vergangenheit und Zukunft. Dass sie gemeinsam mit Goran Ivanišević (einer weiteren Tennislegende der Region) zur Ambassadorin ernannt wurde, unterstreicht diese symbolische Kraft.

Was bleibt: Ein Vermächtnis jenseits der Trophäen

ana ivanovićs Karriere wird immer mit ihrem French-Open-Titel 2008 und ihrer Zeit an der Weltspitze verbunden sein. Doch ihr wahres Vermächtnis könnte langfristig ein anderes sein: die Art, wie sie über Sport, Beziehungen und Sinn spricht. In einer Welt, die oft nur Zahlen und Rekorde feiert, erinnert sie daran, dass menschliche Verbindungen und innere Haltung den Unterschied machen.

Für Fans, Eltern und junge Sportlerinnen ist das eine wertvolle Perspektive. ana ivanović zeigt, dass man auch nach dem Karriereende relevant bleiben kann – nicht durch ständige Präsenz, sondern durch authentische Botschaften und echtes Engagement.

Ein kurzer Seitenblick: Zverev, Ivanović und die nächste Generation

Interessant ist in diesem Zusammenhang auch die Verbindung zur nächsten Generation deutscher Tennisspieler. Alexander Zverev, selbst mehrfacher Grand-Slam-Finalist und Olympiasieger, hat in der Vergangenheit Respekt für ana ivanović gezeigt. Zwar gibt es keine direkte Zusammenarbeit zwischen Alexander Zverev und ana ivanović in offiziellen Projekten – doch die symbolische Linie ist klar: Von der ehemaligen Nummer 1 zur aktuellen Spitze des deutschen Tennis.

Die Erwähnung von „Zverev und Ivanović” oder „Alexander Zverev und ana ivanović” in Suchanfragen zeigt, dass Fans solche Verbindungen herstellen – nicht nur sportlich, sondern auch menschlich. Es wäre naheliegend, wenn ana ivanović künftig stärker als Mentorin für junge Talente auftritt, sei es im deutschen oder im balkanischen Raum.

Fazit: Mehr als nur eine Rede

ana ivanovićs Worte in Split sind kein einmaliges Statement. Sie sind Teil einer größeren Erzählung: dass Sport mehr ist als Ergebnisse, dass Freundschaften Karriere und Leben prägen, und dass Dankbarkeit eine Stärke ist, keine Schwäche. Für alle, die im Sport tätig sind – als Athlet, Elternteil, Trainer oder Fan – ist das eine Botschaft, die nachhallt.

Quellen

Dankbar für Beziehungen: Ana Ivanovic meldet sich mit emotionalen Worten
Schweinsteiger-Ex Ana Ivanović zieht persönliche Bilanz

todesursache-hayden-panettiere-polizeieinsatz
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Ein Monat nach Hayden Panettieres Tod: Neue Polizeieinsätze werfen Fragen auf

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