Eine neue Umfrage zeigt die AfD in Mecklenburg-Vorpommern bei beeindruckenden 37 Prozent – ein echter AfD-Knall im nächsten Bundesland. Sieben Monate vor der Landtagswahl am 20. September führt die Partei damit alle Konkurrenten weit ab. Dieser Aufstieg unterstreicht den wachsenden Einfluss der AfD in Ostdeutschland.
AfD-Knall in Mecklenburg-Vorpommern
Die Forsa-Umfrage im Auftrag der „Ostsee-Zeitung“ vom 9. bis 16. Februar befragte 1.003 Wahlberechtigte und ergab für die AfD 37 Prozent. Im Vergleich zu früheren Erhebungen hat die AfD seit Februar 2025 massiv zugelegt, von 29 auf nun 37 Prozent. AfD-Spitzenkandidat Leif-Erik Holm spricht bereits von einer möglichen „Alleinregierung“.
Die rot-rote Koalition aus SPD und Linke verliert massiv an Boden, was die Regierungsbildung in Schwerin komplizieren könnte. Die SPD von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig kommt nur auf 23 Prozent, die CDU auf 13 Prozent und die Linke auf 11 Prozent.
Umfrageergebnisse im Detail
| Partei | Umfragewert | Vorheriger Wert (Januar) |
|---|---|---|
| AfD | 37% | 35% |
| SPD | 23% | 25% |
| CDU | 13% | 13% |
| Linke | 11% | 12% |
| BSW | 5% | 6% |
| Grüne | 4% | <5% |
| FDP | 2% | <5% |
Grüne und FDP würden die Fünf-Prozent-Hürde verfehlen und aus dem Landtag fliegen. Die AfD ist damit klar stärkste Kraft und könnte eine Regierungsbildung dominieren.
Hintergründe zum AfD-Knall
Dieser AfD-Knall im nächsten Bundesland Mecklenburg-Vorpommern folgt auf starke Ergebnisse in Sachsen-Anhalt mit 39 Prozent. Die Partei profitiert von Unzufriedenheit mit der etablierten Politik. Bei der letzten Landtagswahl 2021 lag die AfD noch bei 16,7 Prozent – ein enormer Zuwachs.
Die Umfrage hat eine Fehlertoleranz von +/- 3 Prozentpunkten, bleibt aber ein klares Signal. Politische Beobachter erwarten ein Erdbeben bei der Wahl.
Quellen
Umfrage sieht AfD in Mecklenburg-Vorpommern bei 37 Prozent
37 Prozent! AfD-Knall im nächsten Bundesland