06.02.2026
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 Skandal um Mandelson-Nachrichten: Starmer-Regierung unter Druck

Mandelson Nachrichten Skandal

Hochrangige Vertreter der Regierung von Premierminister Sir Keir Starmer müssen ihre privaten elektronischen Kommunikationen mit Lord Peter Mandelson ans Parlament übergeben. Dies geschieht im Vorfeld der Veröffentlichung von Beweisen zu seiner Ernennung als US-Botschafter. Der Skandal dreht sich um Mandelsons enge Beziehung zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein, die durch kürzlich freigegebene Dokumente ans Licht kam.

Mandelsons Verbindungen zu Epstein

Lord Mandelson, ehemaliger Business Secretary, teilte vertrauliche Regierungs-E-Mails mit Epstein in den Jahren 2009 und 2010 weiter, darunter marktsensible Informationen während der Finanzkrise. Epstein soll Zahlungen in Höhe von Tausenden Pfund an Mandelson und seinen Partner geleistet haben. Mandelson wurde im September 2025 als Botschafter entlassen, nachdem er über seine Epstein-Kontakte gelogen hatte.

Starmer entschuldigt sich öffentlich

Sir Keir Starmer entschuldigte sich am 5. Februar 2026 bei Epsteins Opfern dafür, Mandelsons „Falschaussagen“ geglaubt und ihn ernannt zu haben. Er betonte, dass Mandelson Epstein als flüchtige Bekanntschaft dargestellt habe, was durch neue E-Mails widerlegt wurde. Die Polizei untersucht Vorwürfe der Amtsmissbrauchs.

Parlamentarischer Druck und Folgen

Durch einen konservativen „Humble Address“-Antrag müssen Starmer, Minister und Berater alle WhatsApp-Nachrichten und E-Mails mit Mandelson offenlegen, einschließlich persönlicher Gespräche seit dem Wahlsieg der Labour-Partei. Sensible Dokumente gehen ans Intelligence and Security Committee. Ehemaliger No-10-Kommunikationsdirektor James Lyons warnt, dass weitere prominente Figuren in den Skandal verwickelt werden könnten – vergleichbar mit dem Spesenskandal 2009.

Reaktionen in der Politik

Innerhalb der Labour-Partei fordern einige Abgeordnete Starmer zum Rücktritt auf; Kritiker nennen die Ernennung „katastrophal“ und Starmer „schwach“. Konservative Leaderin Kemi Badenoch hält Starmer für „untragbar“. Mandelson bestreitet strafbares Verhalten und Finanzmotivation.

Quellen

Hochrangige Regierungsvertreter übergeben private Nachrichten an Mandelson
Mandelson gab Dokumente aus der Downing Street Nr. 10 an Epstein weiter – der ihm daraufhin dabei half, millionenschwere Aufträge zu akquirieren.

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