Die Verhandlungen zwischen den USA und Iran beginnen am Freitag, den 6. Februar 2026, in Muscat, Oman, inmitten esklierender Spannungen. Sie folgen auf einen brutalen Crackdown des iranischen Regimes gegen landesweite Proteste im Dezember 2025 und Januar 2026, bei denen Tausende Tote zu beklagen sind. Präsident Donald Trump hat eine massive US-Militärpräsenz in der Region aufgebaut, einschließlich einer “Armada” im Persischen Golf, und droht mit Angriffen, falls Iran nicht nachgibt.
Verhandlungsdetails und Beteiligte
Iranischer Außenminister Abbas Araghchi trifft auf US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner, den Schwiegersohn Trumps. Ursprünglich für die Türkei geplant, wurden die Talks nach iranischem Wunsch nach Oman verlegt, um bilaterale Gespräche zu gewährleisten. Oman fungiert als Vermittler, nachdem regionale Mächte wie Ägypten, Türkei und Katar vergeblich eine breitere Runde angestrebt hatten.
US-Forderungen und iranische Position
Die USA verlangen das vollständige Ende des iranischen Nuklearprogramms, Abbau angereicherten Urans, Einschränkungen beim Raketenprogramm sowie das Stoppen der Unterstützung für Proxys wie Hisbollah oder Huthis. Außenminister Marco Rubio betont, dass Themen wie Menschenrechte und Raketenreichweite adressiert werden müssen. Iran will sich auf Nuklearfragen beschränken und Sanktionserleichterungen fordern, sieht andere Punkte als “rote Linie”.
Risiken eines direkten Konflikts
Trotz Diplomatieversuchen warnen Analysten vor Scheitern: Trumps “maximalistische” Forderungen und Irans Unnachgiebigkeit bergen hohes Eskalationspotenzial. Die USA haben US-Bürgern zur Ausreise aus Iran geraten, während Teheran Nachbarstaaten vor US-Basenangriffen warnt. Ein Konflikt könnte den Nahen Osten destabilisieren und Ölpreise in die Höhe treiben.
Quellen
Gespräche zwischen den USA und dem Iran beginnen, während die Befürchtungen eines direkten Konflikts weiterbestehen
USA und Iran treffen sich zu hochbrisanten Atomgesprächen