Perry Bamonte, langjähriges Mitglied der Band The Cure, ist im Alter von 65 Jahren verstorben. Der britische Musiker starb nach kurzer Krankheit zu Hause über Weihnachten, wie die Band auf ihrer offiziellen Website mitteilte. Bamonte war für seinen vielseitigen Einsatz an Gitarre, Six-String-Bass und Keyboard bekannt und prägte den melancholischen Sound der Gruppe über drei Jahrzehnte.
Wer war Perry Bamonte?
Perry Archangelo Bamonte wurde am 3. September 1960 in London geboren und begann 1984 als Roadie und Gitarrotechniker bei The Cure, unter anderem durch seinen Bruder Daryl, der Tour-Manager war. 1990 stieg er als Vollmitglied ein, nachdem Keyboarder Roger O’Donnell ausstieg, und spielte auf Alben wie Wish (1992), Wild Mood Swings (1996), Bloodflowers (2000) und The Cure (2004). Insgesamt absolvierte er über 400 Konzerte mit der Band.
Seine Zeit bei The Cure
Bamonte war von 1990 bis 2005 fester Bestandteil der Gruppe und kehrte 2022 für die Shows of a Lost World-Tour zurück, bei der er weitere 90 Auftritte spielte, darunter das letzte Konzert am 1. November 2024 in London. Die Band beschrieb ihn als „ruhig, intensiv, intuitiv, konstant und wahnsinnig kreativ“ sowie als „warmherzigen und vitalen Teil der Cure-Geschichte“ – liebevoll „Teddy“ genannt. 2019 wurde er mit The Cure in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.
Nach der Band und Vermächtnis
Nach seinem Ausstieg 2005 widmete sich Bamonte dem Fliegenfischen, Illustrationen und der Supergroup Love Amongst Ruin als Bassist. Sein letzter Bühnenauftritt lag erst gut ein Jahr zurück, was seinen plötzlichen Tod umso schmerzlicher macht. Die Cure und Weggefährten wie Lol Tolhurst äußerten tiefe Trauer; Bamonte hinterlässt Familie, der Beileid gewünscht wird.