Polnische Sicherheitsbehörden haben am 30. November 2025 einen 19-jährigen Studenten der Katholischen Universität Lublin namens Mateusz W. festgenommen. Er wird beschuldigt, einen Anschlag mit Sprengstoffen auf einem Weihnachtsmarkt geplant zu haben, um zahlreiche Opfer zu verursachen und die Ziele des Islamischen Staates (IS) zu unterstützen. Bei Durchsuchungen in seiner Wohnung in Lublin und weiteren Orten wurden Datenträger sowie Gegenstände mit Bezug zum Islam sichergestellt.
Details zum geplanten Anschlag
Der Verdächtige aus einer katholischen Familie zeigte ein starkes Interesse am Islam und versuchte, Kontakte zum IS herzustellen. Er sammelte Informationen zur Herstellung von Sprengstoffen, um Polen einzuschüchtern und die Terrororganisation zu fördern. Die Behörden nannten aus Angst vor Panik keinen konkreten Ort, betonten jedoch das hohe Gefahrenpotenzial.
Rechtliche Konsequenzen
Ein Gericht ordnete eine dreimonatige Untersuchungshaft an. Mateusz W. wird wegen Vorbereitung eines Terroranschlags angeklagt, der den Tod oder schwere Verletzungen vieler Menschen hätte verursachen können; ihm droht lebenslange Haft. Der Fall wird von der Abteilung in Szczecin unter Aufsicht der nationalen Staatsanwaltschaft bearbeitet.
Sicherheitslage in Polen
Dieser Vorfall folgt auf die Verhaftung dreier Jugendlicher im Juni 2025, die ebenfalls Sprengstoffe für einen Anschlag sammelten. Die polnischen Dienste wie die ABW bleiben wachsam gegenüber islamistischem Terror. Die schnelle Reaktion verhindert potenziell eine blutige Attacke während der Weihnachtszeit.
Quellen
Polen verhaftet Teenager wegen mutmaßlicher Planung eines Anschlags auf Weihnachtsmarkt
Polnischer Student wegen Verdachts auf Anschlagsplan auf Weihnachtsmarkt festgenommen