WDR und Süddeutsche Zeitung bestätigen, dass Bundespolizisten kürzlich mehreren russischen Schiffen die Fahrt durch deutsches Küstenmeer verweigert haben.
Die Recherche von NDR, WDR und SZ beschreibt Vorfälle mit Tankern wie der “Tavian”, die unter gefälschten Flaggen fuhren und nach Kontrollen umkehren mussten. Ein weiteres Schiff, die “Akik Borisov”, erhielt ebenfalls eine Verweigerung der Einfahrt. Diese Aktionen markieren einen Wendepunkt, da Behörden nun konsequenter auf Sanktionsverstöße und Sicherheitsrisiken reagieren.
Details zu Vorfällen
Der Tanker “Tavian” wurde westlich von Schleswig-Holstein kontrolliert; Dokumente wiesen Fälschungen auf, und das Schiff stand auf der US-Sanktionsliste. Nach der Verweigerung änderte es den Kurs und verließ die Ostsee Richtung Nordmeer. Solche “Zombie-Schiffe” umgehen EU-Ölpreisdeckel und finanzieren den Ukraine-Krieg.
Politische Reaktionen
Parlamentarier wie Marc Henmann (CDU) fordern Aufbringung und langfristige Beschlagnahme problematischer Tanker. Robin Wagener (Grüne) betont, dass gefälschte Flaggen das Recht auf friedliche Durchfahrt aufheben. Diese Haltung folgt US-Sanktionen und EU-Diskussionen über monatliche Maßnahmen gegen die Flotte.
Weitere Berichte
Ähnliche Meldungen erscheinen bei tagesschau.de und mdr.de, die die konsequente Vorgehensweise der Bundespolizei hervorheben. Die Schattenflotte umfasst rund 500 veraltete Schiffe, die Umwelt- und Sicherheitsrisiken bergen.
Quellen
Härtere Gangart gegen russische Schattenflotte
Selenskyj wirft Klitschko schlechtes Krisenmanagement vor