Ein Erdrutsch hat am 21. Januar 2026 gegen 9:30 Uhr Ortszeit einen beliebten Campingplatz am Fuße des Mount Maunganui auf der Nordinsel Neuseelands verwüstet. Der Hang rutschte durch heftige Regenfälle auf Zelte, Wohnwagen und Sanitäranlagen, wobei sechs Personen als vermisst gelten, darunter zwei Jugendliche ab 15 Jahren. Rettungskräfte mit Spürhunden durchsuchen rund um die Uhr das Gelände, doch bislang fehlen Lebenszeichen unter den Trümmern.
Betroffene und Rettungsmaßnahmen
Unter den Vermissten befinden sich zwei Teenager, eine junge Frau und möglicherweise weitere Kinder; drei weitere Personen, mutmaßlich internationale Touristen, werden gesucht, könnten aber bereits abgereist sein. Premierminister Christopher Luxon besuchte die Familien und sprach von einer „absoluten Tragödie“, während Polizeichef Tim Anderson betonte, dass Teams „jeden Stein umdrehen“. Eine zweite Rutschungsgefahr verzögerte die Arbeiten temporär.
Ursachen und Folgen
Starke Niederschläge eines tropischen Wettersystems lösten den Erdrutsch aus, nachdem die Region 274 mm Regen in einem Tag abbekommen hatte. In der Nähe starben zuvor zwei Menschen bei einem weiteren Hangrutsch; Evakuierungen und Notstände prägten die Ostküste. Zeugen berichteten von Schreien und verzweifelten Grabversuchen, darunter Mädchen, die aus Toilettenräumen riefen.
Aktueller Stand der Suche
Die Operationen dauern an, könnten aber Tage in Anspruch nehmen aufgrund instabiler Böden. Notfallminister Mark Mitchell warnte vor Risiken, während Hubschrauber Familien von Dächern retteten. Die Öffentlichkeit wird aufgefordert, Hinweise zu den Dreien zu liefern.
Quellen
Jugendliche unter Vermissten nach Erdrutsch auf neuseeländischem Campingplatz
Sechs Menschen nach Erdrutsch auf neuseeländischem Campingplatz vermisst

