Der Winter meldet sich eindrucksvoll zurück. Nach einer ungewöhnlich milden Phase im Dezember und zu Jahresbeginn zeigt sich nun die kalte Seite der Saison. Meteorologen rechnen mit einem anhaltenden Kälteeinbruch, der mindestens bis Ende Februar dauern könnte. Besonders in den südlichen und östlichen Bundesländern sinken die Temperaturen in den kommenden Tagen deutlich unter den Gefrierpunkt.
Alte Bauernregel wird wieder aktuell
Eine bekannte Bauernregel besagt: „Wenn’s im Januar nicht richtig wintert, so wintert’s im Februar hinterdrein.“ Genau das scheint 2026 einzutreffen. Nach dem verspäteten Start des Winters deuten Wettermodelle darauf hin, dass sich die kalte Luft über Mitteleuropa festsetzt. Ursache ist ein stabiles Hochdruckgebiet über Skandinavien, das kalte Polarluft nach Deutschland lenkt.
Schnee, Frost und Glättegefahr
In vielen Regionen Deutschlands ist in den kommenden Wochen mit wiederkehrendem Schneefall zu rechnen. Besonders in Mittelgebirgen und im Alpenvorland wird sich eine dauerhafte Schneedecke bilden. Auch Autofahrer sollten sich auf glatte Straßen und schlechte Sichtverhältnisse einstellen. Die Nächte bleiben vielerorts eisig – örtlich werden Temperaturen von bis zu –15 Grad Celsius gemessen.
Droht eine Bibber-Periode bis März?
Ob sich die Kälte bis in den März hinein zieht, hängt laut Experten davon ab, wie lange die Nordströmung anhält. Sollte sich das skandinavische Hoch weiter stabil behaupten, könnte der Winter sogar bis in den meteorologischen Frühling reichen. Das Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet jedoch ab Anfang März mit einer langsamen Erwärmung, auch wenn Nachtfröste weiterhin möglich bleiben.
Quellen
Deutschland friert bis Ende Februar
42-Tage-Wettertrend: Erst Frostluft, dann Schneefall