Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für mehrere Regionen in Deutschland die Alarmstufe Rot ausgerufen. Grund sind anhaltende Schneefälle, gefrierender Regen und extreme Glättegefahr. Besonders betroffen sind Teile von Nordrhein-Westfalen, Hessen, Sachsen-Anhalt und Bayern, wo sich Straßen und Gehwege in spiegelglatte Eisflächen verwandeln.
Laut DWD können sich örtlich Eisschichten von mehreren Millimetern bilden. Dies führe zu erheblicher Rutschgefahr im Straßenverkehr, selbst auf Hauptverkehrsstraßen und Autobahnen. Auch Bahnverbindungen und Flugverkehr sind zum Teil beeinträchtigt.
Pendler und Autofahrer müssen mit massiven Behinderungen rechnen
Trotz fortgesetzter Räum- und Streuarbeiten kommt es in vielen Städten zu Verkehrsbehinderungen und Unfällen. Besonders in Höhenlagen ist mit Schneeverwehungen zu rechnen. Die Behörden rufen Autofahrer dazu auf, nicht zwingend notwendige Fahrten zu vermeiden und die aktuelle Verkehrslage regelmäßig über Radio oder Apps zu verfolgen.
Auch Fußgänger sollten äußerste Vorsicht walten lassen. Stürze auf vereisten Wegen haben bereits zahlreiche Verletzungen verursacht. Apotheken und Notaufnahmen berichten über einen deutlichen Anstieg von Patienten mit Prellungen, Brüchen und Stauchungen.
So hält man sich und andere sicher
Der Wetterdienst empfiehlt, Autos mit Winterreifen und Streusalz auszustatten, Vorräte für mögliche Stromausfälle bereitzuhalten und Nachbarn – besonders Senioren – zu unterstützen. Schulen und Kitas haben in einigen Regionen vorsorglich geschlossen.
Für Berufspendler gilt: Wer im Homeoffice arbeiten kann, sollte das Angebot nutzen, bis sich die Wetterlage entspannt hat.
Wetterausblick: Tauwetter frühestens ab Mittwoch
Nach Angaben des DWD bleibt das Wetter bis mindestens Mittwochmorgen eisig. Erst danach könnten steigende Temperaturen zu einer langsamen Entspannung führen. Allerdings droht dann Hochwassergefahr durch Tauwetter und Regen.
Bleiben Sie über offizielle Wetterwarnungen und regionale Updates informiert, um rechtzeitig reagieren zu können.
Quellen
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