Joachim Löw denkt zunehmend über eine Rückkehr auf die Trainerbank nach, obwohl er seit seinem Abschied als Bundestrainer 2021 ohne Amt ist. In mehreren Interviews betonte Joachim Löw, dass er sich eine Aufgabe vor allem als Nationaltrainer vorstellen kann und seine große Turniererfahrung noch einmal einbringen möchte. Besonders mit Blick auf die Weltmeisterschaft 2026 sieht er sich in der Rolle eines Nationalcoaches besser aufgehoben als im täglichen Geschäft eines Vereins.
Konkrete Anfragen und Optionen
Laut aktuellen Berichten hat Joachim Löw in den vergangenen Monaten mehrere konkrete Anfragen von Klubs und sogar einem Nationalverband erhalten. Er selbst erklärte, dass er diese Angebote sorgfältig prüfe und die sportlichen Rahmenbedingungen, Kaderqualität und langfristigen Ziele der Vereine beziehungsweise Verbände genau analysieren wolle, bevor er zusagt. Unter anderem kursieren Spekulationen, dass auch der usbekische Verband mit Löw gesprochen haben soll, was sein internationales Standing als Weltmeistertrainer von 2014 unterstreicht.
Rückblick, Selbstkritik und Motivation
In Interviews räumte Löw ein, dass er rückblickend nach dem WM-Aus 2018 früher hätte zurücktreten sollen, um einen klaren Neuanfang zu ermöglichen. Gleichzeitig beschreibt er die Zeit nach seinem Abschied als Phase der Distanz und Reflexion, in der er aber gemerkt habe, dass sein Denken weiterhin stark um Taktik, Spieloptimierung und Turnierplanung kreist. Diese anhaltende innere Beschäftigung mit dem Fußball ist ein wesentlicher Grund dafür, warum er sich ein spannendes neues Projekt im internationalen Spitzenfußball grundsätzlich wieder vorstellen kann.
Quellen
Joachim Löw talks 2018 World Cup regrets, Jamal Musiala recruitment and Özil farewell
Weltmeister Löw bereit für sein Comeback als Trainer

