In Frankfurt toben derzeit intensive Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr, die den Alltag vieler Pendler massiv beeinträchtigen. Die Gewerkschaft Verdi hat zu mehreren Ausständen aufgerufen, darunter ein ganztägiger Streik am 24. Februar 2026.
Neuester Streik in Frankfurt
Heute, am Dienstag, 24. Februar 2026, steht der U- und Straßenbahnverkehr in Frankfurt weitgehend still. Alle neun U-Bahn-Linien und zehn Straßenbahnlinien der Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) sind vom Warnstreik betroffen, der mit der Frühschicht beginnt und bis zum Ende der letzten Schicht andauert. Busse und S-Bahnen fahren hingegen regulär, was Fahrgästen Alternativen bietet.
Tarifstreit als Ursache
Der Streik Frankfurt ist Teil eines eskalierenden Tarifkonflikts im hessischen ÖPNV. Verdi kritisiert das Angebot der Arbeitgeber als unzureichend, insbesondere bei Zuschlägen, Eingruppierungen und Krankengeld-Aufstockungen. Die Gewerkschaft fordert u.a. eine Ballungsraumzulage und bessere Schichtbedingungen, während der Kommunale Arbeitgeberverband (KAV) die Streiks als „überzogen“ bezeichnet.
Vorherige Ausstände und Auswirkungen
Dies ist bereits der dritte oder vierte Warnstreik in dieser Tarifrunde: Am 19. Februar und zuvor am 2. Februar lagen ähnliche Ausfälle vor. Pendler in Frankfurt und anderen hessischen Städten wie Wiesbaden oder Kassel müssen auf massive Störungen vorbereitet sein, inklusive Winterwetter-bedingter Verzögerungen. Die Fronten sind verhärtet, Verhandlungen stehen kurz bevor.
Quellen
Letzter Tag des ÖPNV-Streiks in vier Städten
Neuer Warnstreik legt Straßen- und U-Bahnen lahm