Während Dynamo Dresden als Tabellenletzter der 2. Bundesliga sportlich ums Überleben kämpft, setzt Torwart Kevin Schreiber außerhalb des Spielfelds ein starkes Zeichen. In der Weihnachtszeit tauschte der 23-Jährige Torwarthandschuhe gegen eine Schürze und half in einer Dresdner Bäckerei aus – nicht aus PR-Gründen, sondern aus Überzeugung.
Sein Ziel: Solidarität zeigen, kleine lokale Betriebe unterstützen und Bewusstsein dafür schaffen, dass Fußball nicht alles ist. „Gerade zu Weihnachten will ich zeigen, dass Zusammenhalt zählt – ob im Stadion oder hinterm Tresen“, sagte Schreiber in einem Gespräch mit einem regionalen Medienportal.
Weihnachten zwischen Sport und sozialem Engagement
Die Aktion sorgt in den sozialen Medien für große Resonanz. Fans teilen Bilder und loben den Keeper für seine Bodenständigkeit. Während manche Profis um Transfergerüchte kreisen, zeigt Schreiber eine menschliche Seite, die im Profi-Fußball selten geworden ist.
Vereinsvertreter von SG Dynamo Dresden betonen, wie wichtig soziales Engagement gerade in Krisenzeiten ist. „Unsere Spieler sollen Vorbilder sein – auf und neben dem Platz“, heißt es vom Verein.
Fußball als schönste Nebensache der Welt
Schreibers Einsatz erinnert daran, dass Fußball trotz aller wirtschaftlichen Interessen vor allem eines bleibt: die schönste Nebensache der Welt. Weihnachten, so Schreiber, sei die Zeit, das zu erkennen – und Gutes zu tun, wo man kann.
Mit seiner Aktion bringt der Torwart nicht nur Brötchen auf den Tisch, sondern auch Wärme in die Herzen vieler Fans, die in schwierigen Zeiten Hoffnung suchen.
Quellen
Dynamo-Torwart Schreiber wird zum Bäcker
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