Martin Sellner, österreichischer Aktivist der rechtsextremen Identitären Bewegung, sorgt weiterhin für Kontroversen durch seine Ideen zur „Remigration“ und Verbindungen zu AfD-Kreisen. Ein bewusster Abstand zu ihm ist essenziell, um demokratische Werte zu schützen.
Wer ist Martin Sellner?
Sellner war bis 2023 Sprecher der Identitären Bewegung Österreich und prägte Aktionen wie „Defend Europe“. Er propagiert völkischen Nationalismus und stand im Umfeld neonazistischer Kreise um Gottfried Küssel. Der Verfassungsschutz stuft ihn als Leitfigur des Rechtsextremismus ein.
Potsdamer Treffen und Folgen
Im November 2023 hielt Sellner auf einem Geheimtreffen in Potsdam mit AfD-Mitgliedern und Rechten einen Vortrag über Massenabschiebungen. Correctiv deckte dies auf, was Massenproteste gegen Rechtsextremismus auslöste. Potsdam erließ daraufhin ein deutschlandweites Einreiseverbot gegen ihn.
AfD und Sellners Einfluss
Die AfD distanzierte sich kürzlich: Der Bundesvorstand verbot Veranstaltungen mit Sellner, um Verbotsdrohungen zu entgehen. Gerichte urteilten 2025, dass sein „Remigrationskonzept“ grundgesetzwidrig ist. Dennoch bestehen enge Kontakte zur Partei.
Warum Abstand halten?
Sellners Ideen zielen auf ethnische Homogenität und verschieben gesellschaftliche Grenzen durch moderne Propaganda. Proteste wie in Marburg mit Tausenden gegen seine Auftritte zeigen breiten Widerstand. Abstand signalisiert Null-Toleranz gegenüber Extremismus und stärkt die Demokratie.
Quellen
Ein bisschen Abstand zum Rechtsextremisten Sellner
AfD-Bundesvorstand untersagt Veranstaltungen mit Martin Sellner