Friedrich Merz, seit Mai 2025 Bundeskanzler Deutschlands, steht im Fokus der aktuellen Berichterstattung. Seine jüngsten Auftritte prägen die Debatte über Sicherheit, Wirtschaft und internationale Beziehungen.
Merz auf der Münchner Sicherheitskonferenz
Friedrich Merz eröffnete die 62. Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) am 13. Februar 2026 mit einer klaren Warnung: Die regelbasierte Weltordnung existiere nicht mehr. Er forderte ein souveränes und handlungsfähiges Europa, das seine sicherheitspolitischen Interessen selbst vertrete, und ging auf Distanz zu den USA. Merz betonte die Notwendigkeit, auf Herausforderungen wie den Krieg in der Ukraine, Chinas Globalanspruch und Russlands Revisionismus zu reagieren.
Wirtschafts- und Wachstumspläne für 2026
Bundeskanzler Friedrich Merz sieht 2026 als „Aufschwung- und Wachstumsjahr“. Trotz hoher Insolvenzzahlen und anhaltender Schwäche gibt es vorsichtige Erholungszeichen wie steigende Start-up-Gründungen. Die Regierung plant Entlastungen bei Steuern, Energie und Bürokratie, um Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.
Rentenreform und Sozialpolitik
Friedrich Merz kündigte eine umfassende Rentenreform für 2026 an, die private und betriebliche Vorsorge stärkt. Eine Kommission soll bis Mitte des Jahres Vorschläge vorlegen, um die Alterssicherung generationengerecht zu sichern. Dies folgt auf interne Konflikte in der CDU und den Koalitionspartnern SPD.
Internationale Positionen und Außenpolitik
Merz äußerte sich kürzlich zum Iran und forderte ein Ende der Gewalt gegen Protestierende. In seiner Neujahrsansprache sprach er von einem „Moment des Aufbruchs“ trotz Krisen in Ukraine und Nahost. Die Bundesregierung priorisiert Verteidigungsausgaben und NATO-Verpflichtungen.