Die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel bleibt trotz ihres Rückzugs ein zentrales Thema in der deutschen Politik. Neueste Berichte drehen sich um Spekulationen zu einem möglichen Comeback und ihren Auftritt bei einem CDU-Parteitag.
Gerüchte um Bundespräsidentin
In der CDU-Spitze sorgt ein Gerücht für Unruhe: Die Grünen könnten Angela Merkel als Kandidatin für das Amt der Bundespräsidentin vorschlagen, um CDU-Chef Friedrich Merz in Bedrängnis zu bringen. Merkel hat dies jedoch als “abwegig” zurückgewiesen; eine Sprecherin betonte, dass keine solchen Pläne bestünden. Die Spekulationen wurden durch Berichte der “Bild”-Zeitung angeheizt, die auf eine Strategie von Grünen-Politikern wie Cem Özdemir hindeuten.
Rückkehr zum CDU-Parteitag
Erstmals seit ihrem Ausscheiden aus dem Amt nimmt Merkel am 20. Februar 2026 am CDU-Bundesparteitag in Stuttgart teil. Als Ehrengast wird sie der Wahl des Parteivorsitzenden beiwohnen, was ihre anhaltende Relevanz unterstreicht. Dies markiert ihr erstes physisches Erscheinen bei einem solchen Event seit 2019.
Kritik an Merz und AfD
Merkel hatte kürzlich CDU-Chef Merz scharf kritisiert, weil er eine Abstimmung zur Migrationspolitik mit AfD-Stimmen durchsetzte. Sie bekräftigte diese Haltung und forderte mehr Dialog in der Union. Trotz Spannungen verteidigte sie ihren Standpunkt als Frage “grundsätzlicher Bedeutung”.
Quellen
Rätselraten um Angela Merkel: Neuer Top-Job für die Ex-Kanzlerin mit 71?
Merkel weist Gerüchte über Kandidatur als Bundespräsidentin zurück