Rita Süssmuth, eine der einflussreichsten Politikerinnen der Nachkriegszeit, ist kürzlich verstorben. Die neuesten Nachrichten drehen sich um ihren Tod und den bevorstehenden Staatsakt zu ihren Ehren.
Tod von Rita Süssmuth
Rita Süssmuth starb am 1. Februar 2026 im Alter von 88 Jahren an den Folgen einer Brustkrebserkrankung, die sie seit 2021 erkrankte und 2024 öffentlich gemacht hatte. Bis zuletzt zeigte sie unerschütterlichen Mut und Engagement, wie sie in Interviews betonte: Sie hatte keine Angst vor dem Sterben und wollte weiter für eine bessere Gesellschaft einstehen. Rita Süssmuth hinterlässt ein Vermächtnis als Vorkämpferin für Frauenrechte und gesellschaftlichen Wandel.
Staatsakt heute in Berlin
Heute, am 24. Februar 2026, findet im Deutschen Bundestag ein Trauerstaatsakt zu Ehren von Rita Süssmuth statt. Der Ablauf umfasst um 10 Uhr einen ökumenischen Gottesdienst in der St. Hedwigs-Kathedrale, gefolgt von der Zeremonie im Plenarsaal von 12 bis 13:30 Uhr. Redner sind Bundestagspräsidentin Julia Klöckner, Bundeskanzler Friedrich Merz und auf Wunsch der Verstorbenen der Journalist Heribert Prantl.
Politisches Erbe
Rita Süssmuth war von 1988 bis 1998 Bundestagspräsidentin und zuvor Bundesministerin für Familie und Frauen. Sie setzte sich für die Umzug des Parlaments nach Berlin, ein modernes Einwanderungsgesetz und starke deutsch-polnische Beziehungen ein. Als Brückenbauerin für feministische Ideen in der CDU prägte sie die Partei nachhaltig und ebnete den Weg für Frauen wie Angela Merkel. Ihr Werk wird als konsequente Führung ohne Lärm gefeiert.
Quellen
Ihr Vermächtnis ist der Mut
Bundestagspräsidentin Julia Klöckner: Staatsakt zu Ehren von Prof. Dr. Rita Süssmuth am 24. Februar 2026