Spezialeinheiten mit Scharfschützen wurden im Berliner Regierungsviertel postiert, darunter auf dem Dach des Bundeskanzleramts, um den Besuch des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zu sichern. Dieser Einsatz erfolgt im Kontext von Beratungen über einen möglichen Waffenstillstand im Ukraine-Krieg mit US-Delegationen und europäischen Partnern. Die Polizei stuft die Gefährdung als “Stufe 0” ein, höher als die übliche Stufe 1 für Staatsgäste, und setzt rund 3600 Beamte aus ganz Deutschland ein.
Sicherheitsdispositionen
Kurzfristige Streckensperrungen und Absperrungen am Reichstag sowie Brandenburger Tor behindern Verkehr und Fußgänger erheblich. Spezialeinheiten wie SEK oder GSG 9 übernehmen die Überwachung sensibler Bereiche, inklusive der Spree. Solche Maßnahmen sind Standard bei hochrangigen Besuchen und zielen auf Prävention von Bedrohungen ab.
Politischer Kontext
Selenskyj traf früher als geplant ein, um mit US-Vertretern wie Steve Witkoff und Europäern über Verhandlungen zu sprechen. Bundesaußenminister Johann Wadephul betonte substanziellen Charakter der Gespräche, die eine Abstimmung mit Moskauer Positionen umfassen könnten. Die Linke fordert einen dauerhaften Waffenstillstand.
Quellen
Spezialeinheiten mit Scharfschützen auf Berlins Dächern postiert
Selenskyj für Gespräche in Berlin: Straßen in Mitte gesperrt, letzte Vorkehrungen am Schloss Bellevue