Die Landtagswahl in Baden-Württemberg am 8. März 2026 brachte ein knappes Wahlergebnis, das die Grünen als stärkste Kraft bestätigt. Das vorläufige Endergebnis des Wahlergebnisses Baden-Württemberg 2026 zeigt deutliche Verschiebungen im Parteienspektrum.
Vorläufiges Endergebnis
Die Grünen unter Spitzenkandidat Cem Özdemir erreichten 30,2% der Zweitstimmen und wurden damit erneut stärkste Partei vor der CDU mit 29,7%. Die AfD legte stark zu und holte 18,8%, fast eine Verdopplung im Vergleich zu 2021, während SPD auf 5,5% abrutschte. FDP und Linke verpassten beide mit je 4,4% die Fünfprozenthürde.
Direktmandate und Sitze
Bei den Erststimmen dominiert die CDU mit 34,3% und 56 Direktmandaten aus 70 Wahlkreisen. Die Grünen sicherten sich 13 Mandate, die AfD eines; SPD, FDP und Linke blieben ohne Direktmandate. Die genaue Sitzverteilung im 18. Landtag ergibt sich aus den Zweitstimmen nach Sainte-Laguë, mit Überhang- und Ausgleichsmandaten.
Gewinner und Verlierer
Die AfD feiert den größten Zuwachs mit +9,1 Prozentpunkten, während CDU um +5,6% zunahm. Schwere Verluste gab es für SPD (-5,5%), FDP (-6,1%) und Grüne (-2,4%). Die Wahlbeteiligung lag bei 69,6% von 7,767 Millionen Wahlberechtigten.
Mögliche Koalitionen
Grüne und CDU zusammen erreichen eine Mehrheit und Zweidrittelmehrheit für Verfassungsänderungen. Eine Fortsetzung der schwarz-grünen Koalition ist naheliegend, da Umfragen ein Kopf-an-Kopf-Rennen vorhersagten. Andere Optionen wie eine Deutschland-Koalition scheitern an fehlender Mehrheit.
Quellen
Vorläufiges AfD-Endergebnis bei Landtagswahl Baden-Württemberg – Frohnmaier macht Hagel „Espresso“-Angebot
Vorläufige Ergebnisse der Landtagswahl 2026 in Baden-Württemberg