Der Streik München sorgt derzeit für erhebliche Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr, da die Gewerkschaft ver.di erneut zu Arbeitskämpfen aufgerufen hat. Die Tarifverhandlungen zwischen ver.di und dem Kommunalen Arbeitgeberverband Bayern (KAV) stocken, was zu mehrtägigen Warnstreiks führt.
Hintergrund des Streiks
Die Forderungen von ver.di nach höheren Löhnen und besseren Bedingungen sind für die Arbeitgeber nicht umsetzbar, da sie höhere Fahrpreise und Einsparungen nach sich ziehen würden. Bisher gab es bereits mehrere Warnstreiks im Februar 2026, die U-Bahn, Trams und Busse massiv beeinträchtigten. Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 23. März geplant.
Zeitplan der aktuellen Streiks
Heute, am 17. März, streiken Mitarbeiter der MVG-Leitstelle und des Fahrgastservices – Busse und Trams fahren voraussichtlich normal, die U-Bahn könnte jedoch eingeschränkt sein. Ab morgen, 18. März 11:00 Uhr bis 20. März 04:00 Uhr, folgt ein breiter Streik München bei der MVG, der U-Bahn, Trams und Busse (bis Linie 199) trifft. S-Bahnen bleiben unbetroffen.
Auswirkungen auf Fahrgäste
Die U-Bahn steht aus Sicherheitsgründen weitgehend still, Trams könnten nur auf stark frequentierten Linien wie der 20 fahren, Busse unregelmäßig. Besonders betroffen ist das Champions-League-Spiel FC Bayern gegen Atalanta BC am Mittwochabend in der Allianz Arena. Die MVG empfiehlt Alternativen wie Carsharing, Home-Office oder S-Bahn.
Tipps und Infos
Aktuelle Störungen checken Sie in der MVGO-App oder auf mvg.de unter „Aktuelle Störungen“. Streiks müssen nicht zwingend angekündigt werden, ver.di informiert aber meist 1–2 Tage im Voraus. Planen Sie Ihre Wege frühzeitig um, um Verzögerungen zu vermeiden.
Quellen
Streik München: Am 18. u. 19.3. wieder Stillstand bei der MVG
Streik in München im Live-Ticker: Was heute noch los ist

