Der Bitcoin-Kurs ist kürzlich dramatisch auf unter 60.000 US-Dollar abgestürzt und hat damit alle Gewinne seit der Wiederwahl von US-Präsident Donald Trump im November 2024 zunichtegemacht. Experten sprechen von einem möglichen “Krypto-Winter”, da der Preis von Höchstständen über 126.000 Dollar auf nun rund 65.000 Dollar gefallen ist.
Kursverlauf seit Trumps Wahl
Nach Trumps Amtseinführung im Januar 2025 stieg Bitcoin stark an, getrieben von Versprechen einer kryptofreundlichen Politik wie einer strategischen Bitcoin-Reserve. Der Höchststand wurde im November 2025 bei über 126.000 Dollar erreicht, doch seitdem hat der Kurs fast 44 Prozent verloren. Bis Februar 2026 sind die Trump-Gewinne vollständig verdampft, mit einem Jahresminus von rund 20 Prozent.
Gründe für den Absturz
Mehrere Faktoren treiben den Crash: Zwangsliquidationen gehebelter Positionen in Milliardenhöhe, Abflüsse aus Bitcoin-ETFs und ein risikoscheues Marktumfeld durch geopolitische Unsicherheiten sowie Trumps Zollpläne. Sinkende Liquidität und negative Divergenzen im Chart verstärken den Abwärtstrend, warnen Analysten vor einer “Todesspirale”. Auch institutionelle Verkäufe und enttäuschte Erwartungen an Regierungsunterstützung wirken sich aus.
Auswirkungen auf Investoren
Bitcoin-Megainvestor Michael Saylor von MicroStrategy gerät unter Druck, da der Kurs unter ihrem Durchschnittseinstiegspreis von 76.000 Dollar liegt. Trump-nahe Firmen wie Trump Media verzeichnen Verluste trotz Bitcoin-Investments. Der gesamte Kryptomarkt leidet, mit Rückgängen bei Ethereum und Solana um bis zu 30 Prozent.
Ausblick und Warnungen
Trotz leichter Erholung auf 65.000 Dollar raten Experten zur Vorsicht, da weitere Rückgänge auf 38.000 Dollar möglich sind. Langfristig sehen einige Prognosen Potenzial bis 150.000 Dollar bis Ende 2026, doch kurzfristig dominiert die Volatilität. Anleger sollten Risiken im volatilen Kryptomarkt abwägen.
Quellen
Bitcoin-Absturz vernichtet Trump-Gewinne
Preisrutsch auf 60.000 Dollar – Bitcoins technisches Fundament trotzt der Marktpanik