Der Hang Seng Index, der wichtigste Aktienindex der Hongkonger Börse, erlebt derzeit starke Schwankungen durch geopolitische Spannungen. Am 2. März 2026 fiel der Hang Seng um 2,13% auf 26.064 Punkte, was den niedrigsten Stand seit sechs Wochen markiert.
Geopolitische Einflüsse belasten den Markt
Nach Angriffen der USA und Israels auf den Iran gerieten asiatische Märkte unter Druck, wobei der Hang Seng Index besonders stark reagierte. Der Index verlor bis zu 2,6% und schloss bei etwa 25.943 Punkten, da Ängste vor Ölpreissteigerungen und Störungen in der Straße von Hormus die Stimmung dämpften. Investoren fürchten, dass China als großer Ölimporteur von höheren Energiekosten getroffen wird, was die Konjunktur bremsen könnte.
Jüngste Kursentwicklung
Ende Februar 2026 schloss der Hang Seng bei 26.630 Punkten mit einem Plus von 0,95%, gestützt durch Optimismus vor dem Nationalen Volkskongress Chinas ab 4. März. Trotzdem liegt der Index monatlich um 2,87% niedriger, bleibt aber jährlich 13,29% höher. Starke Verluste zeigten sich bei Aktien wie Xiaomi (-5,21%) und SenseTime (-7,0%), während Immobilienwerte kürzlich profitierten.
Ausblick und Risiken
Experten erwarten für den Hang Seng ein Jahresende bei rund 26.265 Punkten, beeinflusst durch Chinas Politik zu Tech und Konsum. Geopolitik und US-Zölle bleiben jedoch Risiken, die den Index weiter belasten könnten. Der Hang Seng spiegelt internationale Sensibilitäten wider und reagiert empfindlich auf globale Ereignisse.
Quellen
Asiens Aktienmärkte geraten nach Angriffen auf Iran unter Druck
Hang-Seng-Index