Die neuesten Nachrichten zu Leon Black drehen sich um kürzlich freigegebene Epstein-Dokumente, die seine Finanzen und Vorwürfe beleuchten. Leon Black, der ehemalige CEO von Apollo Global Management, bleibt durch seine Verbindungen zu Jeffrey Epstein in den Schlagzeilen.
Neue Enthüllungen in den Epstein-Dateien
Frisch veröffentlichte Akten zeigen, dass Staatsanwälte sexuelle Missbrauchsvorwürfe gegen Leon Black untersucht haben, darunter angebliche Vergewaltigungen in Epsteins Townhouse im Jahr 2002. Trotz Untersuchungen durch das Manhattan DA und das Southern District of New York wurden keine Anklagen erhoben; Blacks Anwältin Susan Estrich betonte, es gebe keinerlei Wahrheit in den Anschuldigungen. Mindestens vier Frauen hatten Vorwürfe erhoben, die mit zivilrechtlichen Klagen übereinstimmen, doch diese Untersuchungen sind abgeschlossen.
Finanzielle Details und Kunstsammlung
Die Dokumente offenbaren detaillierte Einblicke in Leon Blacks 5-Milliarden-Dollar-Vermögen, einschließlich 69 Bankkonten und eines 484-Millionen-Dollar-Kredits, gesichert durch seine Kunstsammlung. Es wird berichtet, dass Black umstrittene kambodschanische Kunst aus dem Khmer-Reich besaß, was weitere Kontroversen auslöst. Zudem zahlte Black zwischen 2012 und 2017 über 150 Millionen Dollar an Epstein für angebliche Beratung, was derzeit vom Senats Finance Committee geprüft wird.
Hintergrund und Konsequenzen
Leon Black trat 2021 als CEO und Chairman von Apollo zurück, nachdem die Epstein-Verbindung publik wurde. Eine interne Untersuchung fand keine kriminelle Beteiligung, doch die aktuellen Akten halten die Debatte am Laufen. Black bestreitet alle Vorwürfe und verweist auf frühere Klärungen.
Quellen
Epstein-Akten zeigen, dass Staatsanwälte Vorwürfe wegen sexuellen Missbrauchs gegen Leon Black untersucht haben – er wurde jedoch nicht angeklagt.
Epstein-Akten enthalten einen wichtigen Hinweis auf Kambodschas verschwundene Meisterwerke