09.02.2026
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Skandal um Lutnick – Epstein-Akten enthüllen brisante Verbindungen

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Ein republikanischer Kongressabgeordneter hat den Rücktritt des US-Handelsministers Howard Lutnick gefordert, nachdem neu veröffentlichte Epstein-Akten enge Kontakte offenbaren. Lutnick, ein enger Vertrauter von Präsident Donald Trump, soll Epsteins Privatinsel besucht und Geschäfte mit ihm gemacht haben – Jahre nach dessen Verurteilung 2008. Der Druck aus den eigenen Reihen wächst, da Lutnick seine Verbindungen zuvor bestritten hatte.

Hintergrund des Epstein-Skandals

Jeffrey Epstein betrieb jahrelang einen Missbrauchsring mit jungen Frauen und Minderjährigen, dessen Zentrum die Insel Little St. James war. Der Sexualstraftäter starb 2019 in Haft, bevor weitere Prozesse folgten. Im Dezember 2025 und Januar 2026 veröffentlichte das US-Justizministerium Akten, die neue Details zutage förderten. Republikaner wie Thomas Massie und Ro Khanna trieben die Freigabe voran.

Die Vorwürfe gegen Howard Lutnick

E-Mails aus den Akten belegen, dass Lutnick und seine Familie 2012 einen Inselbesuch planten und diesen vermutlich durchführten. Lutnick und Epstein investierten gemeinsam in ein Privatunternehmen, trotz Epsteins bekannter Verurteilung. Im Podcast 2025 behauptete Lutnick, seit 2005 keinen Kontakt mehr gehabt zu haben – eine Aussage, die nun als Lüge kritisiert wird.

Forderung von Thomas Massie

Der republikanische Abgeordnete Thomas Massie warf Lutnick vor, Präsident Trump zu belasten, und forderte: „Er sollte dem Präsidenten das Leben leichter machen und zurücktreten.“ Massie äußerte dies gegenüber CNN und verglich die Lage mit Großbritannien, wo der Skandal bereits Rücktritte auslöste. Die Aussichten auf einen tatsächlichen Rücktritt bleiben gering.

Politische Konsequenzen

Der Skandal trifft Trumps Kabinett hart und belebt Debatten um Transparenz. Ähnliche Fälle wie der Rückzug des Ex-Finanzministers Larry Summers 2025 zeigen, dass Epstein-Kontakte Karrieren beenden können. Lutnicks Sprecher räumten „begrenzte“ Kontakte nach 2005 ein, doch die Akten sprechen eine andere Sprache.

Quellen

Republikaner fordert Rücktritt von US-Minister wegen Kontakt zu Epstein
Republikaner fordert Rücktritt von US-Minister – europäische Regierungen in Bedrängnis

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